Windows und die installierte Software hinterlassen massenhaft Protokolldaten auf der Festplatte. Dadurch sind entlarvende Peinlichkeiten und Datendiebstahl möglich, wenn weitere Personen an dem PC arbeiten, etwa bei Mehrbenutzer-PCs, verliehenen Notebooks oder ungeschützten Büro-PCs.
Alle Ordner außer „Benutzer“ oder „Dokumente und Einstellungen“ geben für gezielte oder zufällige Schnüffeleien wenig Interessantes her. Die Benutzerspuren sammeln sich vielmehr bei Windows 7/Vista im Verzeichnis „Appdata“ des jeweiligen Benutzerkontos – also etwa unter „C:\Benutzer\Hans\Appdata“. Bei Windows XP sind es die zwei Ordner „Lokale Einstellungen“ und „Anwendungsdaten“ – also etwa „C:\Dokumente und Einstellungen\Hans\Lokale Einstellungen“.
Unter der Voraussetzung, dass Sie das einzige Konto mit Administrator-Rechten benutzen, brauchen Sie nur zu veranlassen, dass Mitbenutzer unter einem anderen Konto mit eingeschränkten Rechten arbeiten. Legen Sie, selbst wenn Sie etwa ein Notebook nur kurz verleihen, unter „Windows-/Start-Symbol ->Systemsteuerung -> Benutzerkonten“ ein weiteres Konto vom Typ „Standardbenutzer“ an (XP: „Eingeschränkt“). Standardbenutzer haben keinen Zugriff auf andere Konten.


