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Fritzbox - So verhindern Sie DSL-Schluckauf

24.06.2014 | 09:34 Uhr |

Stabil statt schnell: Nerven auch Sie häufige Abbrüche bei der DSL-Verbindung, hilft eventuell eine Anpassung der DSL-Störsicherheit. Wir sagen, wie es geht.

Bringt Ihr DSL-Anschluss nicht das erhoffte Download-Tempo oder nervt er mit häufigen Verbindungssabbrüchen, kann eventuell die Fritzbox weiterhelfen. Ihr Konfigurationsmenü erlaubt, die DSL-Verbindung auf Kosten der Geschwindigkeit zu stabilisieren.

Dazu müssen Sie die Ansicht des Fritzbox-Menüs auf „Erweitert“ umstellen. Wählen Sie anschließend links im Menü „Internet“ den Unterpunkt „DSL-Informationen“. Im Reiter „Störsicherheit“ lässt sich nun die Stabilität der DSL-Verbindung in fünf Stufen beeinflussen. Standardmäßig steht der Regler ganz rechts auf „maximale Performance“. Schieben Sie ihn nach links und prüfen Sie, ob eine Verbesserung eintritt. Dazu können Sie beispielsweise nach einem Tag das Protokoll der Fritzbox auswerten und nachschauen, ob die Verbindung stabil bleibt und sich die Fritzbox nicht neu einwählen musste. Das Protokoll finden Sie unter „System, Ereignisse“.

Tritt keine Besserung ein, stellen Sie den Regler bis ganz nach links auf „maximale Stabilität“. Bringt das auch nichts, sollten Sie wieder maximale Geschwindigkeit einstellen und die Hotline des Internet-Anbieters kontaktieren, denn dann unterliegt die DSL-Leitung so großen Störungen, dass sie nicht zuverlässig stabil funktioniert. Oder die Gegenstelle des Providers unterstützt die Fritzbox-Einstellungen für mehr Stabilität nicht.

Router und Gegenstelle handeln nämlich bei der Aufnahme der DSL-Verbindung üblicherweise Mindestbedingungen für eine stabile Übertragung aus – etwa das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR). Je höher es ausfällt, desto schneller kann der Datenaustausch erfolgen. Ähnliches gilt für die Störfestigkeit gegenüber Impulsstörungen aus dem Stromnetz.

Fordern Sie die Fritzbox auf, für eine bessere Verbindung zu sorgen, handelt sie mit der Gegenstelle aus, beispielsweise eine stabilere Fehlerkorrektur zu verwenden: Sie soll dafür, sorgen, dass die übertragenen Nutzdaten sicher ankommen, geht allerdings auf Kosten des Transfertempos.

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