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Fritzbox für Internet-TV optimieren - so geht's

28.01.2015 | 14:09 Uhr |

Es nervt immer, wenn das Internet langsam ist. Besonders stören DSL-Probleme aber bei bewegten Bildern. Die Fritzbox hilft, ruckelndes Internet-Fernsehen zu verhindern.

Die Anbieter von IPTV wie Telekom mit dem Produkt Entertain oder Vodafone mit Vodafone TV verweisen zwar gern darauf, dass ihr Internet-Fernsehen am besten mit einem hauseigenen Router funktioniert.

Aber natürlich ist es auch mit der AVM Fritzbox kein Problem, sich Fernsehen per DSL-Anschluss ins Haus zu holen. Dafür muss die Set-Top-Box des TV-Anbieters, also der Telekom Media Receiver oder das Vodafone TV Center, mit dem Router verbunden sein. Idealerweise schließen Sie die TV-Hardware über ein Netzwerkkabel am Router an. Damit nutzen Sie nicht nur die Netzwerk-Technik mit dem höchsten Tempo, das LAN-Kabel ist auch deutlich unempfindlicher gegen Störungen als Powerline oder WLAN.

Soll die Set-Top-Box trotzdem bequem per WLAN Kontakt zum Router aufnehmen, können Sie den Empfang im Router-Menü der Fritzbox optimieren. Dazu müssen Sie zunächst im Menü die Expertenansicht aktivieren. Gehen Sie dann auf „WLAN > Funkkanal“ und aktivieren Sie die Option „Funkkanal-Einstellungen anpassen“. Anschließen markieren Sie „WLAN-Übertragung für Live-TV optimieren“ und bestätigen die Auswahl mit „Übernehmen“.

Nun wird der Router die IP-Pakete für das Internet-Fernsehen bei der Funkübertragung priorisieren. Wenn Sie anschließend immer noch Aussetzer haben, sollten Sie die WLAN-Verbindung zwischen Router und Set-Top-Box überprüfen und verbessern: Wie immer bei WLAN gilt, dass Mauern und Möbel auf der Funkstrecke die Übertragung verlangsamen. Nutzen Sie für die TV-Verbindung am besten das 5-GHz-Band, sofern Router und WLAN-Adapter diese Frequenz unterstützen.

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