1945860

Fotos mit Geodaten abspeichern

23.10.2014 | 09:23 Uhr |

Speichern Sie beim Fotografieren die Geodaten Ihrer Bilder ab, können Sie Ihre Fototour später besser nachvollziehen. Wir sagen Ihnen, wie Sie diese Infos erfassen können.

Diese Programme brauchen Sie: Xnview , gratis, für Windows XP, Vista, 7 und 8. Geosetter , gratis, für Windows XP, Vista, 7 und 8.

Wenn Sie sich auch Jahre nach einer Fototour noch an die genaue Route erinnern möchten, sollten Sie Ihre Fotos samt Geodaten abspeichern. Dann können Sie anhand des Längen- und Breitengrads und weiterer Infos nachvollziehen, wann Sie ein Bild wo fotografiert haben. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um die Geodaten während der Aufnahme zu erfassen:

Via GPS-Empfänger in der Kamera: Viele aktuelle Digitalkameras sind mit einem GPS-Empfänger ausgestattet – etwa die TZ-Serie von Panasonic. Ist die GPS-Funktion im Menü aktiviert, nimmt der Empfänger automatisch die Geodaten zu jedem Bild auf und legt die Infos im Exif-Header der Aufnahme ab. Zum Auslesen der Daten benötigen Sie ein Bildbearbeitungsprogramm wie Xnview. Sie finden den entsprechenden Menüpunkt unter „Bearbeiten > Eigenschaften“ in der Registerkarte „EXIF“.

Via externem GPS-Logger: Kommt Ihre Digitalkamera ohne eingebauten GPS-Empfänger, können Sie auch ein externes Gerät wie den Holux Datenlogger GPSport GR-245 für etwa 50 Euro einsetzen. Der GPS-Tracker speichert bis zu 200.000 Wegpunkte, die Sie anschließend über die beiliegende Software mit Ihren Bildern synchronisieren. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass die eingestellte Uhrzeit Ihrer Kamera mit der des Trackers übereinstimmt.

Via Smartphone: Statt eines externen GPS-Trackers können Sie auch Ihr Smartphone als Tracker einsetzen. Allerdings geht diese Funktion meist zu Lasten der Akkulaufzeit. So nutzen Sie sie trotzdem: Aktivieren Sie in den Telefoneinstellungen Ihres Smartphones den Zugriff auf Ihren Standort. Öffnen Sie anschließend im App-Menü die „Google-Einstellungen > Standort“. Dort sollten der Standortbericht und der Standortverlauf aktiv sein. Ihren Standortverlauf können Sie nun unter maps.google.com abrufen, sofern Sie sich bei Google angemeldet haben. Exportieren Sie die Datei über die Schaltfläche „In KML exportieren“. Mit einer Software wie Geosetter lassen sich die Daten dann mit Ihren Bildern synchronisieren. Markieren Sie dazu die Bilder, die Sie synchronisieren möchten, und wählen Sie im Menü „Bilder > Synchronisierung mit GPS-Daten“. Geben Sie hier den Pfad der KML-Datei an.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1945860