1859261

Belichtungsreihen richtig einsetzen

14.01.2014 | 15:34 Uhr |

Unter dem Begriff Belichtungsreihe (Englisch: Bracketing) versteht man die automatische Aufnahme mehrerer Bilder bei unterschiedlichen Kameraeinstellungen, aber gleichbleibendem Motiv.

Je nachdem, welche Art des Bracketing Sie eingestellt haben, verändert die Kamera dabei dann zwischen den einzelnen Aufnahmen die Belichtung (entweder über Belichtungskorrektur, Blende oder Verschlusszeit), den Weißabgleich oder die Blitzintensität.

Belichtungsreihen dienen dazu, möglichst einfach die optimale Kameraeinstellung passend zum Motiv zu finden. Dazu besteht eine Belichtungsreihe in der Regel aus drei, fünf oder sieben Aufnahmen. Sie müssen jedoch nur einmal den Auslöser betätigen. Ob Ihre Kamera Bracketing-Modi anbietet, finden Sie in den entsprechenden Menüpunkten heraus. Üblicherweise haben allerdings nur Spiegelreflexmodelle sowie spiegellose Systemkameras diese Funktion.

Die Canon EOS 600D beispielsweise bietet eine Weißabgleich-Belichtungsreihe mit drei Bildern, die Sie im Menüpunkt „WB-Korrektur, BKT“ finden. Die Farbtemperatur für die drei Aufnahmen können Sie über das Wählrad anpassen. Das Belichtungskorrektur-Bracketing ist dagegen über „Beli.korr./AEB“ im Menü aktivierbar. Auch hier können Sie die drei EV-Werte selbst wählen. Über eine Sonderform des Bracketing verfügt etwa die Olympus OM-D: Bei ihr können Sie eine Belichtungsreihe mit allen Art-Filtern anfertigen lassen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1859261