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Formatprobleme beim Cloudprinting beheben

19.03.2015 | 14:31 Uhr |

Woran liegt’s, dass der Cloud-Dienst das Dokument nicht ausdruckt? Der Tipp nennt Ursachen und zeigt, wie Sie zum Ausdruck kommen.

Viele Drucker und Multifunktionsgeräte lassen sich mit Cloud-Diensten verbinden, um dort abgelegte Dokumente auszugeben, ohne dass Sie einen Rechner benötigen. Das ist von der Idee her praktisch. Um die Dokumente für den Druck aufzubereiten, nutzen die Druckerhersteller eigene Dienste –etwa HPs ePrint, Epsons eConnect oder Canons Cloud Link. Sie versprechen, durch einfaches Verbinden und Abrufen des Cloud-Dokuments zum Ausdruck zu kommen.

Cloudprinting – der Ablauf: Cloud-Druckdienste der Gerätehersteller arbeiten stets ähnlich: Bei Canons Cloud Link etwa erreichen Sie den Service auf zwei Wegen – über das Display Ihres Druckers oder per Mobilgerät und Webbrowser unter http://cd.c-ij.com . In beiden Fällen müssen Sie und Ihr Drucker im Canon Inkjet Cloud Printing Center registriert sein. Nun wählen Sie den gewünschten Cloud-Speicher – etwa Google Drive – aus und melden sich an. Die druckbaren Dokumente erkennen Sie an bunten Symbolen. Lässt sich eine Datei nicht ausgeben, ist das Dokumentensymbol ausgegraut oder mit einem Fragezeichen als unbekannt gekennzeichnet. Im Idealfall klicken Sie aufs gewünschte Dateisymbol, stellen die Druckeigenschaften ein und senden den Druckauftrag ab. Kurze Zeit später erhalten Sie den Ausdruck.

Cloudprinting – die Hindernisse: Doch auch eigentlich als druckbar erkannte Dokumente können Probleme machen. So kann etwa der Canon-Dienst mit älteren Office-Dateien nicht umgehen. Sie senden zwar den Druckauftrag los, er wird jedoch mit dem Vermerk „Fehler“ abgebrochen. Die Folge: Der Drucker spukt nur leere Blätter aus oder reagiert gar nicht.

Umwandeln als Lösung: Meist handelt es sich bei älteren Office-Dokumenten um Vorlagen, die oft zum Einsatz kommen wie Lieferscheine, Bestelllisten, Übersichtstabellen oder Ähnliches. Hier lohnt es sich, die Dokumente in aktuellen Office-Versionen abzuspeichern. Denn Dateien mit Endungen wie docx oder xlsx kann der Cloud-Druckertreiber unserer Erfahrung nach für die Ausgabe aufbereiten. Auch bei Bildern führt ein Formatwechsel zum Erfolg: So lassen sich Bilder als JPGs stets ausdrucken, während Formate wie Tiff oder PNG häufig Probleme verursachen.

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