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Schriftarten herausfinden

06.04.2009 | 11:00 Uhr |

Sie sehen sich eine Web-Seite an, empfinden aber die dort verwendeten Schriftarten als schlecht lesbar und wollen sie loswerden. Oder Sie wundern sich, warum eine Web-Seite unter Linux oder Mac-OS anders aussieht als unter Windows.

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

In beiden Fällen müssen Sie zunächst herausfinden, welche Formatierung schuld ist. Die Erweiterung Font Finder ermittelt die verwendeten Formate für beliebige Text-Elemente auf Web-Seiten. Entpacken Sie das Archiv durch einen Doppelklick, und ziehen Sie die Datei mit der Endung *.xpi per Drag & Drop auf das Browser-Fenster. Falls Sie das Add-on direkt von seiner Web-Seite aus installieren, klicken Sie dort auf den Link „Zu Firefox hinzufügen“.

In beiden Fällen erscheint die Dialogbox „Software-Installation“, bei der nach einigen Sekunden eine Schaltfläche „Jetzt installieren“ aktiv wird. Klicken Sie darauf, warten Sie die Installation ab, und klicken Sie anschließend auf „Firefox neu starten“ im Fenster „Add-ons“. Danach gibt es sowohl im Menü „Extras“ als auch im Kontextmenü jeder Web-Seite den neuen Punkt „Font Finder“. Markieren Sie etwas Text, und rufen Sie den Menüpunkt auf. Firefox zeigt ein Fenster, in dem Sie ablesen können, wie die Formatierung zustande gekommen ist. Am interessantesten dabei ist die Zeile „font-family“: Hier finden Sie die Schriftarten hintereinander aufgezählt, die der Autor für die Web-Seite vorgesehen hat. Die jeweils erste Schriftart, die der Browser findet, verwendet er zur Anzeige.

Wenn Ihnen eine Schriftart nicht gefällt, besteht die einfachste Abhilfe darin, sie unter „Systemsteuerung, Schriftarten“ zu de-installieren. Da Sie sie schon im Browser nicht sehen wollen, wird sie Ihnen vermutlich auch nicht beim Anfertigen eigener Dokumente fehlen. Eine Alternative dazu besteht darin, per Internet Suchmaschine eine der weiter vorne stehenden Schriftarten aufzuspüren und zu installieren.

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