Firefox-Know-How

Webseiten im Griff: Der Berechtigungs-Manager

Dienstag, 24.07.2012 | 15:01 von Heinrich Puju
Bildergalerie öffnen Den Berechtigungs-Manager nutzen
© iStockphoto.com/vladru
Passwörter speichern, Cookies erlauben und Pop-Ups blockieren - mit dem Firefox- Berechtigungs-Manager legen Sie genau fest, was Webseiten dürfen - und was nicht.
Um die Berechtigungen, die beim Surfen mit dem Firefox gelten, einzusehen und zu steuern, geben Sie in die Adresszeile about:permissions ein und drücken die Enter-Taste. Auf der danach im Browser-Fenster erscheinenden Berechtigungsmanager-Seite werden die Adressen der besuchten Internetseiten links aufgelistet. Wenn Sie eine davon anklicken, erfahren Sie im Fenster rechts in der ersten Zeile, wie oft Sie die entsprechende Internetseite besucht haben.Um die markierte Internetseite aus der Sammlung zu löschen, klicken Sie oben auf „Gesamte Website vergessen“. Allerdings taucht die Internetseite beim nächsten Besuch wieder auf, ist also nicht für die Aufnahme und Weitergabe von Informationen gesperrt.

Mit der Eingabe about:permissions wird über die
Adresszeile der „Berechtigungs-Manager“ aufgerufen. Auf dieser
Seite legen Sie fest, welche Rechte Firefox Internetseiten
einräumen soll.
Vergrößern Mit der Eingabe about:permissions wird über die Adresszeile der „Berechtigungs-Manager“ aufgerufen. Auf dieser Seite legen Sie fest, welche Rechte Firefox Internetseiten einräumen soll.

Grundeinstellungen: Wie der Firefox sich bei der Kommunikation von Informationen generell verhalten soll, stellen Sie ein, indem Sie in der Navigationsspalte auf „Alle Websites“ klicken. Danach legen Sie rechts in den Auswahlfeldern per Mausklick fest, wie mit Eingaben und Anfragen umgegangen werden soll. Diese Standard-Berechtigungen gelten für alle Seiten, die Sie in Zukunft besuchen.

Wenn Sie etwa nicht möchten, dass Internetseiten Dateien auf Ihrem PC speichern, klicken Sie unter „Offline-Speicher verwalten“ auf das Auswahlfeld und wählen „Blockieren“. Diese Einstellung gilt dann für alle Seiten, bei denen Sie keine spezielle Einstellung vorgenommen haben. Um die Voreinstellung für eine Internetseite abzuändern, klicken Sie ins Eingabefeld „Websites durchsuchen“ und geben einen Teil der gesuchten Internetadresse ein. In der dann erscheinden Seitenauswahl wählen Sie die gewünschte Internetseite zur Bearbeitung.


Passwörter: Unter „Passwörter speichern“ können Sie mit einem Klick auf das Auswahlfeld diese Funktion „Blockieren“. Sollte bereits ein Passwort gespeichert sein, wird diese Info unter dem Feld angezeigt. Sie löschen das Kennwort mit Klicks auf „Passwörter verwalten ➞ Entfernen ➞ Schließen“.

Standort: Eine wichtige Information für viele Seitenbetreiber ist Ihr Aufenthaltsort. Bei Internetseiten, die den nicht erfahren sollen, stellen Sie „Standort weitergeben“ auf „Blockieren“. Allerdings lässt sich auf Basis der IP-Adresse, die Ihnen bei der Einwahl ins Internet automatisch zugeordnet wird, meist die Stadt oder die Region, auf jeden Fall aber das Land feststellen, in dem Ihr PC steht.

Cookies: Selbstverständlich lässt sich auch der Umgang mit den so genannten Cookies steuern, mit denen Internetseiten beispielsweise Informationen ablegen, die Ihrer Identifizierung dienen. Wenn Sie also beim neuerlichen Besuch einer Internetseite nicht wiedererkannt werden wollen, klicken Sie im Auswahlfeld unter „Cookies setzen“ auf „Blockieren“. Dann allerdings müssen Sie Eingaben, die die Internetseite von Ihnen erwartet, stets wiederholen. Wenn Cookies für die laufende Sitzung gespeichert werden sollen, klicken Sie stattdessen auf „Für die Sitzung erlauben“.

Pop-up-Fenster: Bereits voreingestellt ist, dass nervige Werbefenster blockiert werden, die sich von selbst öffnen. Sollte diese Funktion im Rahmen eines Angebots gewünscht oder gar notwendig sein, so gibt im Feld „Pop-up-Fenster öffnen“ ein Klick auf „Erlauben“ die Pop-ups für die markierte Internetseite frei.

Dienstag, 24.07.2012 | 15:01 von Heinrich Puju
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1221873