Firefox 3
So werden Erweiterungen kompatibel
Firefox 3 führt eine neue Sicherheitsrichtlinie ein – Erweiterungen installiert der Browser nur noch über sichere HTTPS-Verbindungen mit gültigem Zertifikat, ebenso Updates für bereits eingebundene Erweiterungen. Wenn die Download-Seite für eine bestimmte Erweiterung damit nicht dienen kann, wird sie nicht automatisch aktualisiert. Ist die Version auf der Homepage aktueller als die, die Sie bereits installiert haben, klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf den Installationslink und wählen aus dem Kontextmenü „Ziel speichern unter“. Die resultierende XPI-Datei ziehen Sie wieder ins Browser-Fenster und haben die Erweiterung über diesen Umweg trotzdem installiert.
Eventuell beschwert sich Firefox immer noch wegen Inkompatibilität oder will die Erweiterung nicht installieren, weil sie über keine sichere Update-Seite verfügt. In beiden Fällen können Sie sie per Hand anpassen. Benennen Sie dazu die XPI-Datei so um, dass sie die Endung ZIP erhält, und entpacken Sie sie. Öffnen Sie danach die Datei Install.rdf im Editor, und scrollen Sie zum Abschnitt „RDF:Description“. Hier ändern Sie den Eintrag „em:maxVersion“ auf „3.0.*“ – daran erkennt Firefox die Kompatibilität. Enthält die Datei außerdem eine Zeile „em:updateURL“ mit einen Eintrag ohne „https://“, so löschen Sie sie oder kommentieren sie aus, indem Sie davor die Zeile und danach die Zeile einfügen (jeweils ohne Anführungszeichen). Speichern Sie alle Änderungen, und packen Sie sämtliche Dateien inklusive aller Unterverzeichnisse wieder in ein ZIP-Archiv zusammen. Benennen Sie es wieder um, so dass es die Endung XPI trägt – fertig ist die angepasste Erweiterung.

