29.01.2013, 15:34

Heinrich Puju

Fernbedienung

Infrarot-Sender mit Smartphone prüfen

Mit Smartphones lässt sich die Funktionstüchtigkeit prüfen. ©istockphoto.com/Nastco

Mit Infrarot-Licht lassen sich Informationen senden. Gängig ist diese Übermittlung von Befehlen etwa bei Fernbedienungen für Fernseher, Hi-Fi-Anlagen und andere Geräte der Unterhaltungselektronik. Mit Smartphones und Digitalkameras lässt sich die Funktionstüchtigkeit von Infrarot-Sendern prüfen.
Bei Notebooks und Handys bietet Infrarot ebenfalls nach wie vor eine Möglichkeit, Daten zu übertragen, selbst wenn sie inzwischen weitgehend durch Funkverbindungen wie beispielsweise Bluetooth abgelöst ist. Allerdings kann man verzweifeln, wenn die Infrarot-Übertragung nicht klappt. Denn mit bloßem Auge sieht man nicht, ob der Sender funktioniert. Doch mit zahlreichen Digitalkameras, Fotohandys und Smartphones lassen sich Infrarot-Sender auf ihre Funktionstüchtigkeit hin kontrollieren.
Infrarot-Schnittstelle testen: Der Fotochip digitaler Geräte sieht mehr als Sie. Er erkennt auch infrarotes Licht. Und so können Sie die Funktion einer Infrarot-Schnittstelle – zum Beispiel der Leuchte am Kopf einer Fernbedienung – ganz einfach kontrollieren, indem Sie die Digitalkamera oder die Fotofunktion des Handys einschalten. Richten Sie dann die Linse des Apparats auf das Infrarot-Licht, das Sie in Betrieb nehmen, etwa indem Sie auf die Leuchte am Kopf der Fernbedienung zielen und anschließend einen Knopf an der Fernbedienung betätigen. Achten Sie dabei auf das Display: Hier nämlich muss in diesem Moment ein Licht aufleuchten. Dann ist die Fernbedienung in Ordnung und die Batterien sind geladen.
Das gleichzeitige Zielen, Drücken und Beobachten geht übrigens einfacher von der Hand, wenn das Smartphone über eine Frontkamera verfügt. Dann können Sie das Telefon plan auf den Tisch legen und von vorne mit der Fernbedienung ins Display ziehen, während Sie eine Taste drücken. Und noch einen Vorteil hat die Frontkamera: Sie ist nicht so hochwertig ausgestattet wie die Linse auf der Rückseite, die beispielsweise beim iPhone 4S einen Infrarot-Filter bietet. Während also hinten das Infrarot-Licht ausgefiltert wird, bleibt es frontal weiter sichtbar.
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