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Erste Hilfe nach dem Virenbefall

28.01.2014 | 11:31 Uhr |

Es ist passiert: Der PC hat sich einen Virus eingefangen, der das halbe System lahmgelegt hat. Doch was nun? Wir zeigen Ihnen, wie Sie im Notfall am besten vorgehen.

Wenn sich Ihr PC einen Schädling eingefangen hat, versucht sich die Malware zu tarnen und zu verhindern, dass Sie sie deaktivieren. Dazu sperrt sie häufig Systemfunktionen wie Task-Manager, Registrierungseditor, das Kommandozeilenfenster oder das „Ausführen“Feld oder tarnt sich als versteckte Datei und blendet versteckte Dateien aus.

Sperren entfernen: Häufig macht sich eine gewisse Hilflosigkeit beim Nutzer breit, wenn die üblichen Ersthelfer-Tools nicht erreichbar sind. Diese Sperren erzeugt der Schädling über ganz normale Systemeinstellungen in der Registry. Mit dem portablen Tool Quick Disaster Recovery können Sie diese Sperren per Klick entfernen. Dazu starten Sie es und klicken dann im Bereich „Fixes“ auf die jeweils nicht ausgegrauten Schaltflächen. Danach sollte der Zugriff auf die Tools wieder klappen.
Wichtig: Das Programm ersetzt kein Antivirenprogramm, sondern dient zur ersten Hilfe, damit Sie weitere Symptome der Malware bekämpfen und Ihre Daten retten können. Grundsätzlich gilt: Sie können Ihrem PC nach einer Infektion nicht mehr trauen, auch wenn Sicherheitsprogramme den Schädling als entfernt melden. Das liegt daran, dass ein Schädling beliebige Hintertüren oder Payloads auf Ihrem System ablegen oder Systemdateien verändern kann, die das Sicherheitsprogramm nicht unbedingt erkennt und entfernt. Deshalb gilt nach einer Infektion immer: Benutzerdateien sichern ➞ Festplatten formatieren ➞ alles neu installieren.

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