Erste-Hilfe-Kasten für Ihren PC
So lösen Sie Speicher-Probleme
Mit einem 32-Bit-Betriebssystem wie Windows 2000, XP und Vista lassen sich maximal 4 GB adressieren und nur etwa 3 GB nutzen. Wollen Sie mehr RAM einsetzen, brauchen Sie entweder Linux oder eine 64-Bit-Version von Win XP, Server 2003/2008 oder Vista. Mit Vista SP1 versucht Microsoft zwar, diese Begrenzung zu kaschieren - das Betriebssystem gibt den korrekten Speicherausbau an -, ansprechen lässt sich der Speicher aber nach wie vor nicht.
Alle Hauptplatinen, die nicht älter sind als fünf Jahre, können immer zwei Speicherriegel gleichzeitig ansprechen. Die Module müssen vom gleichen Typ sein und die gleiche Kapazität und Geschwindigkeit bieten. Am besten funktionieren spezielle Dual-Channel-Kits. Sie müssen immer zwei Speicherbänke bestücken, meist tragen die zusammengehörigen Speicher-Slots die gleiche Farbe. Im Fall des Falles konsultieren Sie das Hauptplatinenhandbuch.
RAM-Diagnose unter Vista: Das "Speicherdiagnosetool" finden Sie unter "Systemsteuerung, Verwaltung".
DDR2- und DDR3-RAM: Die RAM-Typen unterscheiden sich elektrisch und von der Bauform her. Im Hauptplatinenhandbuch erfahren Sie, was Sie benötigen.
Das RAM wird zu heiß: Prüfen Sie die PC-Innentemperatur, und nutzen Sie einen Speicherkühler wie den Thermaltake Spirit RS.
Den Arbeitsspeicher testen: Das Programm Memtest prüft alle Speichertypen auf Fehler.
Rat und Hilfe im Netz: Foren zum Thema Übertakten, Tunen & Co. finden Sie unter www.forum-hardtecs4u.com und www.ocinside.de.



