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Energiesparen am Beispiel Netgear-NAS

26.05.2014 | 09:33 Uhr |

Netzwerkgeräte sind wahre Stromfresser. Am Beispiel des aktuellen Netgear-NAS zeigen wir, dass Stromsparen möglich ist – und was Sie dazu einstellen müssen.

Netzwerkgeräte können noch so stromsparend konstruiert werden – sie bleiben die übelsten Stromfresser des Haushalts, weil sie in aller Regel 24 Stunden täglich und sieben Tage die Woche durchlaufen. Insbesondere bei Fileservern/NAS-Geräten ist die Ursache klar: Wenn man den eigenen Rechner anschaltet und zunächst einmal die Fehlermeldung bekommt, dass Laufwerke nicht verbunden werden konnten, dann ist das lästig – und man sagt sich gerade bei NAS-Geräten, dass die paar Watt ja doch nicht so sehr ins Gewicht fallen. Aber sie tun es und konterkarieren damit andere Sparbemühungen. Dabei verfügen die aktuellen Geräte über die Option, sie zu bestimmten Uhrzeiten aus und wieder einzuschalten. In aller Regel kann man dies sogar für jeden Wochentag einzeln einstellen. Am Beispiel des aktuellen Netgear-NAS zeigen wir, wie einfach Stromsparen sein kann.

So geht’s: Melden Sie sich mit dem Browser oder der mitgelieferten Software am NAS an. Die gesuchte Funktion findet sich meist bei den Grundeinstellungen des Geräts, bei Netgear unter Einstellungen in der Abteilung Strom. Hier klickt man das Icon für „weitere Einstellungen“ an und legt fest, wann das NAS online sein soll und wann es Energie sparen soll. Im Screenshot sieht man, dass die stromlose Zeit zwischen 1 und 5 Uhr liegt. Man könnte in berufstätigen Haushalten beispielsweise das Gerät um 8 Uhr abschalten und um 17 Uhr wieder starten. Die Uhrzeiten muss man nach dem eigenen Tagesplan festlegen. Bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit OK – fertig.

Übrigens: Moderne PCs haben im BIOS/UEFI die Möglichkeit, eine Einschaltuhrzeit festzulegen. UEFI-Geräte beherrschen dies meist mit mehr Optionen als das veraltete BIOS. Und jedes aktuelle Betriebssystem kann die Maschine zeitgesteuert herunterfahren – meist werden dabei auch die USB-Festplatten in einen Stromsparmodus versetzt. Damit kann man die oben genannte Funktion auch mit Fileservern realisieren.

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