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Mechanische Tastaturen - Eine gute Investition?

11.11.2014 | 11:31 Uhr |

Die Bezeichnung „mechanische Tastatur“ bezieht sich eigentlich nur auf die Anschlagsschalter. Die schlagen aber teils heftig zu Buche. Lohnt sich also die Anschaffung?

Bekanntester Hersteller solcher genannten Switches ist Cherry, und mittlerweile gibt es zahlreiche Keyboards aus dem Spielebereich, die auf die besondere Bauart setzen. Die Vorteile mechanischer Schalter sind die lange Lebensdauer und die hohe Belastbarkeit der Tasten in der Praxis. Laut Cherry ist jeder einzelne Switch auf 50 Millionen Anschläge ausgelegt.

Herkömmliche und günstige Tastaturen auf Rubberdome-Basis nehmen den Anschlag über Gummimatten auf, die schneller abgenutzt sind. Außerdem versprechen mechanische Schalter eine durchgehend gleichbleibende Tippqualität, während bei günstigen Tastaturen einige Tasten dann nicht mehr auslösen. Darüber hinaus sind die Schalter auch in verschiedenen Ausführungen erhältlich und unterscheiden sich in Farbgebung, Widerstand und Druckpunkt der Tasten. Käufer sollten die Switches daher ausprobieren. Sind die blauen Schalter eher sehr taktil und präzise im Schalt- und Druckpunkt, benötigen Sie bei den roten Schaltern etwas weniger Kraft, um den Anschlag auszulösen. Bei den roten Switches verläuft der Anschlag über den gesamten Hub hinweg linear.

Report: So entsteht eine Tastatur bei Cherry

Vorteile für das Büro: Längere Lebensdauer, gleichbleibende Tippqualität und hohe Belastbarkeit. Störend könnte allerdings das charakteristische Klicken der mechanischen Tasten sein. Doch gibt es mittlerweile auch leise Versionen. Weiterer Nachteil ist der Preis, der bei mindestens 100 Euro liegt.

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