Drucker

Tinteverbrauch beim Drucken um bis zu 75% verringern

Moderne Tintenstahldrucker kosten heutzutage nicht mehr viel - ganz im Gegenteil zu den dazugehörigen Patronen. Die Farbbehälter scheinen bereits nach wenigen Wochen oder Monaten leer zu sein und eine Neuanschaffung greift oft tief in die Brieftasche. Da wäre es gut, wenn man Tinte beim Drucken sparen könnte.
Anforderung:
Anfänger
Zeitaufwand:
Gering
Lösung:

Mit dem Tool Inksaver lässt sich der Tintenausstoß Ihres Druckers unter Kontrolle bringen. Das Tool bietet Kompatibilität zu nahezu allen A4-Tintenstahldruckern und kann mehr als 20% Druckertinte bei jedem Druckvorgang sparen, ohne die eigentliche Druckqualität vermindern zu müssen.

Installieren Sie Inksaver und wählen Sie innerhalb der Installationsroutine den gewünschten Druckertreiber aus. Anschließend starten Sie das Tool und wählen das Blatt „Ink Savings Estimator“. Hier geben Sie die durchschnittlichen Patronenpreise und andere Daten wie Patronenverbrauch erfahrungsgemäß ein, damit Ihnen der Inksaver eine Vorabbeurteilung der möglichen Ersparnis liefern kann.

Um zu beurteilen, wie weit man die Tintenersparnis herabschrauben kann, sollte man zunächst eine Testseite drucken. Dazu klicken Sie auf „Print Sample Page“. Inksaver druckt nun eine Testseite mit einer Skala von 0 bis 75 Prozent aus, mit deren Hilfe Sie entscheiden können wie sich die Qualität im Vergleich zur Menge der aufgetragenen Tinte ändert.

Per Regler lässt sich jetzt definieren, wie stark der Tintenausstoß reduziert werden soll. Theorietisch sind Einsparungen von bis zu 75% möglich, dies gilt jedoch nur für Schwarz-Weiß Text. Bei Fotos ist 25% die subjektive Schmerzgrenze zur Qualitätsminderung. Die eingesparte Tinte wird dabei rechts neben dem Regler angezeigt.

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (33)
  • magiceye04 19:16 | 14.08.2012

    Jupp, die teureren Drucker haben oft preiswertere Patronen bzw. die reichen einfach für mehr Seiten. Für Vieldrucker ist das das durchaus sinnvoll.
    Bei Seiten wie Druckerchannel.de findet man normalerweise auch Angaben zu den Druckkosten.

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  • americo 19:15 | 14.08.2012

    sorry deoroller,
    ich bin nicht der Druckerexperte, aber meinst Du das jetzt in Relation zum Kaufpreis, oder ganz allgemein?
    Sind die Patronen für 200 Euro Drucker denn wirklich günstiger als für einen 100 Euro Drucker?
    Das wusste ich zumindest bisher nicht.
    Grundsätzlich weis ich auch nicht, ob die Qualität der Drucker ansich "unterirdisch" ist, insgesamt bin ich mit meinen Canon Druckern solang Sie liefen immer recht zufrieden gewesen, mein Erster war sogar im Vergleich recht teuer.
    Wenn bei den "neuen" Canons jedenfalls der Druckkopf versagt hilft nichts mehr, dann bleibt nur ab in die Tonne damit.
    Übrigends bereits nach max. 12 Monaten, denn nur solange gibt Canon Garantie auf die Geräte. (Wobei man mit dem Druckkopf als Verschleissteil wahrscheinlich schon nach max. 6 Monaten Pech haben kann).

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  • TomBy 10:20 | 14.08.2012

    Besitze nun seit ca 8 Jahren einen Lexmark X 2450 mit der ersten ! Patrone die ich locker schon 30-40 x selbst mit der Spritze nach Gefüllt habe...Natürlich hatte ich auch schon Probleme das eine Farbe nicht mehr wollte ...einfach die Patrone für ein paar Minuten in richtig heißes Wasser getaucht und schon geht sie wieder ....ob man das natürlich mit den heutigen noch machen sollte ? denke mal besser nicht ....

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  • deoroller 09:56 | 14.08.2012

    Wenn man einen Drucker für 200€ kauft, kann man sich von den hohen Tintenpreisen frei kaufen und die Qualität ist auch nicht mehr unterirdisch.

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  • americo 09:34 | 14.08.2012

    Respekt. Dass ein Canon Drucker fast 20 jahre hält ist schon sehr bemerkenswert.
    Wobei ich grade nach kurzem Googeln die ersten Usermeinungen von 1999 gefunden habe.
    Aber auch da wäre absolut der Hut zu ziehen.

    Es wäre mal interessant zu wissen, wie lange heute ein Drucker ca. in Gebrauch (gebrauchsfähig) ist.

    Irgendwie schade, dass man als Endverbraucher kaum oder gar keinen Einblick auf die Historie seines Druckers hat.
    Also wie oft wurden die Patronen gewechselt, wie oft die Druckköpfe gereinigt, wieviele Seiten wurden gedruckt ect.
    Das soll ja angeblich teilweise in einem verstecktem Service Menü hinterlegt sein.
    (Ins Service Menü meines 610 komme ich, Zahlen finde ich dort leider keine).

    Meine letzten 3 Canon Drucker kamen über 4-5 jahre nicht hinaus.

    Wie gesagt, vom finanziellen Aspekt her ist dies noch irgendwie in Ordnung, was die Umwelt betrifft heute eigentlich eine Bankrotterklärung.

    Wenn ich keinen großen wert auf die Druckqualität legen würde, wär sicherlich ein 40 Euro Drucker vom finanziellen aspekt her gesehen DIE Lösung schlechthin.

    Dass die anderen Hersteller nichts Besserers bieten zeigt evtl. dass man sich in der Branche recht einig ist.
    Nur so funktionert die Gelddruckmaschinerie für alle Hersteller weiter.
    Wehe da schert auch nur Einer aus...

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