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Drucker: Tintenpatrone ist schnell leer

Ihr Tintenstrahldrucker kostete zwar nur 150 Mark, doch nach zwei Monaten brauche Sie bereits eine neue Kartusche für stattliche 70 Mark. Angeblich sollen die Erstkartuschen nicht komplett befüllt sein. Die PC-WELT sagt Ihnen, ob das stimmt.

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Gering

Problem:

Ihr Tintenstrahldrucker kostete zwar nur 150 Mark, doch nach zwei Monaten brauche Sie bereits eine neue Kartusche für stattliche 70 Mark. Angeblich sollen die Erstkartuschen nicht komplett befüllt sein.

Lösung:

Ja, das stimmt beispielsweise bei Tintenstrahlern von Hewlett- Packard. Deren sogenannte Starterpatrone enthält bis zu 50 Prozent weniger Tinte als die Ersatzpatronen.

Auch bei Epson-Druckern halten die Folgekartuschen länger. Die Geräte kommen zwar ab Werk mit komplett befüllter Patrone, doch bei solchen Piezo-Druckern werden rund 15 bis 20 Prozent der Füllmenge für die Erstbefüllung des Tintenleitsystems benötigt.

Haben Sie dagegen einen Drucker von Apollo, Canon oder Lexmark? Dann ist die neue Kartusche genauso schnell leer: Die Füllmenge ist laut Hersteller identisch, eine Zusatzbefüllung unnötig.

Tipp:

Billigdrucker wie Apollos P1200 und P2100U sowie Lexmarks Jetprinter Z12 kommen nur mit einer Farbkartusche (Cyan, Magenta und Gelb). Drucken Sie häufig Text, lohnt der Kauf der Schwarzpatrone. Andernfalls mischt der Drucker Schwarz aus den einzelnen Farben zusammen.

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