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Drucker: Reduzierte Auflösung kann Bildqualität verbessern

23.03.2004 | 11:40 Uhr |

Diagramme und Grafiken drucken Sie mit einem Tintenstrahler auf Normalpapier. Dabei versuchen Sie, die bestmögliche Qualität zu erzielen. Ihnen fällt jedoch auf, dass der Druckertreiber bei "Normalpapier" automatisch die Option "Gute" statt "Beste Qualität" wählt. Sollen Sie dem Treiber vertrauen oder von Hand die höchste Auflösung wählen?

Anforderung

Einsteiger

Zeitaufwand

Gering

Frage:

Diagramme und Grafiken drucken Sie mit einem Tintenstrahler auf Normalpapier. Dabei versuchen Sie, die bestmögliche Qualität zu erzielen. Ihnen fällt jedoch auf, dass der Druckertreiber bei "Normalpapier" automatisch die Option "Gute" statt "Beste Qualität" wählt. Sollen Sie dem Treiber vertrauen oder von Hand die höchste Auflösung wählen?

Antwort:

Vertrauen Sie dem Druckertreiber, sprich: dem Druckerhersteller. Denn die Einstellung "Beste Qualität" liefert bei Tintenstrahlern meist nur mit speziellem Fotopapier (auch Hochglanz- oder Glossy-Papier genannt) optimale Ergebnisse.

Der Hintergrund: Je höher die gewählte Druckqualität oder Auflösung ist, desto mehr Tinte spritzt der Drucker auf dieselbe Fläche. Für Fotopapier mit bis zu sechs verschiedenen chemischen Beschichtungen übereinander, liefert "Beste Qualität" die ideale Tintenmenge. Nicht jedoch für Normalpapier, das nur einlagig und unbeschichtet ist. Der Tintenausstoß ist dann in der Regel zu hoch, feine Farbübergänge und Konturen verschwimmen, und die Papieroberfläche wellt sich.

Ein weiterer Nachteil: Bei einer identischen Grafik können die Farbanteile je nach Treibereinstellung variieren, denn die richtet sich nach der Papiersorte. Drucken Sie etwa mit dem Epson C62 ein Foto in höchster Auflösung auf Normalpapier, liegt ein Grauschleier über dem Bild. Nehmen Sie dagegen Fotopapier, dringt der Großteil der Schwarzpartikel ins Blatt ein, und der Rest verleiht den abgebildeten Objekten Tiefenschärfe.

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