Drucker: Geld für die leere Tintenkartusche

Donnerstag, 21.08.2003 | 08:30 von Panagiotis Kolokythas
Da Sie sehr viele digitale Fotos ausdrucken, benötigen Sie pro Monat im Schnitt zwei Kartuschen für Ihren Tintenstrahler. Da Ihnen die alten zu schade für den Müll sind, suchen Sie nach Firmen, die die Kartuschen recyceln. PC-WELT hat für Sie einige Anbieter gefunden.
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Problem:

Da Sie sehr viele digitale Fotos ausdrucken, benötigen Sie pro Monat im Schnitt zwei Kartuschen für Ihren Tintenstrahler. Da Ihnen die alten zu schade für den Müll sind, suchen Sie nach Firmen, die die Kartuschen recyceln.

Lösung:

Die gibt's, und sie zahlen sogar Geld für die leeren Tanks. Abnehmer sind Firmen, die sich auf das Wiederbefüllen von Tintenpatronen spezialisiert haben. Allerdings werden nur unbeschädigte Originale der Druckerhersteller vergütet. Die Kartuschen dürfen zudem noch nicht mit Fremdtinte befüllt worden sein. Das Angebot gilt übrigens nicht für alle Tanks, und das Entgelt variiert je nach Modell und Anbieter. Auch das Prozedere - Versand, Portoübernahme und Geldübergabe - ist uneinheitlich. Details erfahren Sie auf den jeweiligen Websites der Patronen-Abnehmer.

So bezahlt "Die freie Agentur" (Tel. 07623/2123; www.brokerin.de ) für die HP-Kartusche Nr. 26 (51626 A) 3 Euro. Die Tintenzentrale (Tel. 0700/73345537; www.tintenzentrale.de ) vergütet die leere HP-Patrone C6615D mit 2,80 Euro. Auch Pelikan (Tel. 0800/735474663; www.pelikanhardcopy.com , Abschnitt "Leergut") nimmt gebrauchte Tanks zurück. Momentan gibt's die Vergütung in Form von Prämien. Diese erhalten laut Pelikan auch Privatpersonen sowie Firmen - und nicht nur Schulen, Universitäten und Sportvereine, wie auf der Pelikan-Website angegeben.

Ist Umweltschutz für Sie oberstes Gebot, können Sie Ihre leeren Kartuschen auch an Panda (Tel. 0800/3169999; www.gepoc.de ) schicken. Sie erhalten keine Vergütung, unterstützen dafür aber den WWF-Deutschland (World Wide Fund for Nature) mit 0,50 Euro je Patrone, die Panda weitergibt.

Donnerstag, 21.08.2003 | 08:30 von Panagiotis Kolokythas
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