Kaufratgeber
Multifunktionsgeräte für jeden Zweck
Multifunktionsgeräte sollten nicht nur viel können, sondern auch viel gut können. Wir geben Tipps zum Kauf. (Bild:HP Photosmart 5510)
Drucken bleibt teuer: Egal, ob Tinte oder Laser: Drucken und Kopieren kostet einfach Geld. Als Faustregel gilt: Je niedriger der Gerätepreis, desto höher fallen die Seitenkosten aus. Laut Hersteller sind die Einstiegs-Tintenstrahl-Multifunktionsgeräte für Gelegenheitsnutzer gedacht, die insgesamt wenig drucken und kopieren. Deshalb haben sie kleine Patronen eingebaut, die schnell leer gedruckt sind. Ähnlich verhält es sich bei Farblaser-Kombis. Zusätzlich haben diese noch eine Besonderheit: Neu sind sie mit Starter-Tonern versehen. Diese Kartuschen sind geringer befüllt als die Patronen im Nachkauf. Die Folge: Wer viel druckt und kopiert, muss schon kurz nach dem Kauf für Tonernachschub sorgen.
Das braucht der Technik-Fan
Ein Multifunktionsgerät der Extraklasse bringt in der Regel ein bestimmtes Talent mit. So etwa eine Druckeinheit mit sechs oder mehr unterschiedlichen Tintenfarben, um möglichst viele Farbnuancen, aber auch gute Graustufen aufs Papier zu bringen. Hier spielt dann der Seitenpreis keine Rolle. Oder aber ein Lasergerät, das schnell bergeweise Textseiten ausgibt und dabei geringe Folgekosten verursacht.
Drucken vom Smartphone: In jedem Fall muss das Top-Multifunktionsgerät zusätzliche Dienste bieten, um per App oder E-Mail von mobilen Geräten oder via Cloud zu drucken. Außer mit den herstellereigenen Plattformen von Canon, Epson, HP, Kodak und Lexmark arbeitet das Top-Kombigerät auch mit Apple Air Print und Google Cloud Print zusammen. Es lässt sich mit Apps erweitern und per Touch-Bildschirm bedienen.
Platz 10: Canon I-Sensys LBP7018C
Das Canon-Farblasermodell eignet sich für Anwender, die einen Drucker suchen, der sich ohne Aufwand auf dem Schreibtisch unterbringen lässt. Allerdings sollten nur gelegentlich drucken, denn für hohen Durchsatz sind die Seitenkosten zu hoch - sowohl für schwarzweiße als auch für farbige Ausdrucke.
Platz 9: Epson Aculaser C1600
Der Farblaserdrucker eignet sich für den heimischen Arbeitsplatz. Für den Epson Aculaser C1600 sprechen die kompakten Maße und die Ergebnisse in den Qualitäts- und Tempotests sowie der moderate Umgang mit Energie. Gegen den Farblaser sprechen die Toner-Folgekosten.
Platz 8: Oki C110
Der größte Vorteil des Farblaserdruckers Oki C110 liegt in seinen kompakten Maßen. Für den heimischen Arbeitsplatz mag auch die reine Windows-Unterstützung des GDI-Druckers ausreichen. Zu bedenken sind allerdings die hohen Seitenkosten des Einstiegsdruckers.
Platz 7: HP Laserjet Pro CP1525nw
Ein Farblaserdrucker mit runder Ausgabequalität und ordentlicher Ausstattung. Etwas umständlich war das Nachladen von Funktionen wie ePrint oder PS 3. Außerdem sollte der Hersteller das Arbeitstempo verbessern. In der gegenwärtigen Form ist der Farblaser selbst fürs kleine Büro zu langsam.
Platz 6: Canon I-Sensys LBP5050N
Der Farblaserdrucker überzeugt in der Ausgabequalität. Aufgrund der kompakten Bauweise bietet sich der Canon I-Sensys LBP5050n für den Einzelplatz an. Für mehrere Anwender ist er aber zu langsam und zu teuer im Unterhalt.
Platz 5: Xerox Phaser 6010V/N
Die LED-Technik macht den Farblaserdrucker Xerox Phaser 6010V/N schmal - das ist ideal fürs Heimbüro. Auch der genügsame Strombedarf ist zu loben. Allerdings fallen die Seitenpreise hoch aus.
Platz 4: Brother HL-3070CW
Für einen Farblaserdrucker, der in kleinen Arbeitsgruppen Dienst tun soll, sind die Seitenkosten des Brother HL-3070CW hoch. Die Leistungswerte fielen dagegen ordentlich aus.
Platz 2: Ricoh Aficio SP C240DN
Dass der Drucker auf Durchsatz im kleinen Büro ausgelegt ist, zeigt er anhand der guten Ausdrucksqualität von Texten und Grafiken. Dabei helfen die Seitenpreise zusammen mit der automatischen Duplex-Einheit, die Folgekosten in überschaubaren Grenzen zu halten.
Platz 2: Dell 1350cnw
Mit dem Dell 1350cnw erhält man einen leistungsgerechten Farblaserdrucker, der sich sowohl im heimischen Büro als auch am Einzelplatz einsetzen lässt. In beiden Fällen sind die vielen Schnittstellen - inklusive WLAN - nicht verkehrt.
Platz 1: Oki C321dn
Der Farb-LED-Drucker bietet neben guten Leistungswerten die Druckersprachen PCL und PS. Außerdem kann er Banner bedrucken.








