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Ausdruck mit Papier optimieren

23.07.2014 | 09:31 Uhr |

Sie drucken gerne Fotos auf Ihrem Tintenstrahldrucker aus?

Oft sind Sie vom Ergebnis allerdings nicht so richtig überzeugt, weil der Ausdruck zu stark vom digitalen Bild abweicht. Die Farben sind zu knallig, die Tiefen verloren. Sie können nun im Treiber so lange nachjustieren, bis das gedruckte Foto an die digitale Vorlage heranreicht. Das ist jedoch mühsam und in vielen Fällen letztlich nicht befriedigend. Eine Alternative bietet die Wahl des Druckmediums. Denn ein anderes Papier verändert das Druckbild teils signifikant.

So verändern Sie den Fotodruck mit Medien: Normalerweise drucken Sie das Foto zuerst auf Normalpapier aus. Hier sind die Farben grundsätzlich dumpf. Wenn Sie dann ein Glossy-Fotopapier wählen, werden Sie nicht selten überrascht sein, wie knallig der Ausdruck plötzlich aussieht. Der Grund: Die Tinte sinkt unter die glänzende Beschichtung. Hochglanz ist jedoch nicht in jedem Fall erwünscht. Um den Fotoeffekt dennoch zu erhalten, helfen hier Fotopapiere mit seidenmatter Oberfläche weiter. Sie geben dem Fotodruck eine weiche Note und lassen die Farben nicht so überzeichnet erscheinen.

Anwender, die eher ganz matte Ausdrucke bevorzugen, finden in nicht glänzenden Qualitätspapieren eine Alternative. Soll das Ergebnis auf dem Papier einem Ölgemälde gleichen, wählen Sie ein Canvas-Papier, das die Struktur von Leinwand nachahmt. Das Druckergebnis ändert sich aber auch signifikant, wenn Sie das Motiv auf einem farbigen Karton ausgeben. Die Hersteller der Tintenstrahldrucker bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Druckmedien an. Hier sind die Papiere auf die Druckermodelle des Herstellers abgestimmt. Gleichzeitig können Sie auch problemlos Medien von Drittanbietern wie beispielsweise Hahnemühle, Pelikan oder Sihl ausprobieren. Sie schaden Ihrem Gerät nicht, solange Sie Inkjet-Papiere wählen.

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