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Druck beschleunigen

12.06.2001 | 14:13 Uhr |

Benutzen Sie den gleichen Drucker wie ein Bekannter von Ihnen, Ihr Gerät ist jedoch deutlich langsamer - trotz nahezu identischer Rechnerkonfiguration und Treibereinstellungen? DIe PC-WELT verrät Ihnen, wie Sie dem Drucker auch an Ihrem Drucker Beine machen.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Gering

Benutzen Sie den gleichen Drucker wie ein Bekannter von Ihnen, Ihr Gerät ist jedoch deutlich langsamer - trotz nahezu identischer Rechnerkonfiguration und Treibereinstellungen? Werfen Sie einen Blick auf die DMA-Einstellungen - hier liegt oftmals noch Potential verborgen.

Oftmals ist der DMA-Transfer der Grund für das flottere Tempo. Um ihn zu aktivieren, müssen Sie im Bios für die parallele Schnittstelle den Eintrag "ECP" wählen. Sie finden ihn im AMI-Bios unter "Setup, Peripheral", im Award-Bios unter "Integrated Peripherals" und im Phoenix-Bios unter "Advanced, Peripheral Configuration". Nur der ECP-Modus nutzt DMA, so dass die Druckdaten direkt vom RAM an den Drucker weitergeleitet werden.

Haben Sie im Bios den EPP- oder den Standard-Modus aktiviert, machen die Daten einen Umweg über die CPU. Wenn Sie während des Druckens surfen oder eine komplexe Grafik ausdrucken, bremst das die CPU immens. Denn Windows-Routinen, die im Hintergrund ablaufen, unterbrechen den Prozessor ständig, um von ihm ebenfalls Rechenzeit zu erhalten. Die Wartezeit zwischen dem Klick auf das Drucker-Icon bis zum Eintreffen der Daten im Drucker kann sich im Vergleich zum direkten Transfer verdoppeln. Gleiches gilt, wenn der Drucker mangels weiterer Daten den Druckauftrag unterbrechen muss.

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