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Mysterium Kamera: Das Moduswählrad erklärt

12.11.2013 | 11:33 Uhr |

Die meisten Digitalkameras besitzen ein kryptisches Wählrad für den Belichtungsmodus. Wir verraten, was hinter den wichtigsten Einstellungen steckt.

Mit M (manuell) können Sie Belichtungszeit und Blende selbst einstellen. Wählen Sie den Modus S („Shutter“ = Verschluss), lässt sich die Verschlusszeit wählen, die Blende passt die Kamera an. Möchten Sie die Blende regeln, wählen Sie den Modus A („Aperture“ = Blende), bei dem die Kamera die Verschlusszeit festlegt. Bei der Programmautomatik P haben Sie nur Zugriff auf den ISO-Wert, die Belichtungskorrektur und die Belichtungsmessung. Kaum Einfluss bietet der Automatikmodus (AUTO oder Kamerasymbol). Welche Optionen hier beeinflussbar sind, unterscheidet sich von Kamera zu Kamera.

Auf vielen Moduswahlrädern sitzen zudem Motivprogramme. Dabei wird der Porträtmodus, der Hauttöne hervorhebt und den Hintergrund unscharf macht, oft mit einem Kopf stilisiert. Ein Gebirge kennzeichnet den Landschaftsmodus mit unendlichem Fokus und verstärkter Farbsättigung. Eine Blume versinnbildlicht den Makromodus, ein Läufer Sportaufnahmen mit kurzer Verschlusszeit. Eine Silhouette vor Nachthimmel ist der richtige Modus für ein Nachtporträt.

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