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Diese S.M.A.R.T.-Daten sind wichtig

30.10.2013 | 11:33 Uhr |

Mithilfe der in sämtlichen Festplatten integrierten „Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology“ (S.M.A.R.T.) können Sie die Ausfallsicherheit und Lebensdauer Ihrer Festplatte einfach und bequem im Auge behalten.

Welche Programme dafür erforderlich sind und wie Sie die S.M.A.R.T.-Daten erheben, auslesen und deuten, verrät der Tipp „S.M.A.R.T.-Analyse – Festplatten- Fitness messen und analysieren“ . Sämtliche Parameter stehen bei einer neuen Festplatte auf Maximum (100 Prozent). Diejenigen der mit der Zeit sinkenden S.M.A.R.T.-Werte, die wirklich entscheidend für die Sicherheit und Integrität Ihrer Daten sind, haben wir im Folgenden für Sie aufgelistet:

WLAN-Festplatte - idealer Speicher für unterwegs

Beschleunigungszeit (Spin Up Time):

Der S.M.A.R.T.-Wert gibt die Zeitspanne an, die die Festplatte benötigt, um das maximale Rotationstempo zu erreichen. Ein (drohender) Lager- oder Motorschaden verursachen hier wesentlich niedrigere Werte, als S.M.A.R.T. durchschnittlich über die gesamte Betriebsdauer erhoben hat.

Lesefehlerrate (Raw Read Error Rate):

Dieser Wert beziffert die Lesefehler, die der Festplatte bislang unterlaufen sind. Sinkt der Wert, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Laufwerk aufgrund von Defekten auf der Oberfläche einer Magnetscheibe Datenverluste erleidet und im schlimmsten Fall der Schreib-Lese- Kopf zu Schaden kommt.

Suchfehlerrate (Seek Error Rate):

Dieser Wert beziffert die Anzahl der Positionierungsfehler der Schreib-Lese-Köpfe aufgrund von Lesefehlern. Niedrige oder sinkende Werte sind ein wichtiger Indikator für einen nahenden Ausfall der Festplatte.

Temperatur (Drive Temperature):

Die Temperatur der Festplatte gehört zu den wichtigsten S.M.A.R.T.-Daten. Die Hersteller geben für jedes Modell ein Temperaturspektrum an, für das das Laufwerk ausgelegt ist. Typisch bei Desktop-Modellen ist beispielsweise ein Betriebstemperaturbereich zwischen 0 und 60 Grad. Jede Über- oder Unterschreitung dieses Spektrums erhöht die Ausfallwahrscheinlichkeit massiv.

Unkorrigierbare Sektoren (Scan Error Rate):

S.M.A.R.T. überprüft regelmäßig die Oberfläche der Speicherscheiben auf nicht mehr korrigierbare Sektoren. Bei sinkenden Werten erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Laufwerk Datenverluste erleidet und die Schreib-Lese-Köpfe Schaden nehmen können.

Wiederzugewiesene Sektoren (Reallocated Sector Count):

Der S.M.A.R.T.-Wert gibt die Anzahl der Reservesektoren an, die die Festplatte bisher in Anspruch nehmen musste. Bei sinkenden Werten (der noch verfügbaren Ersatzsektoren) steigt die Ausfallwahrscheinlichkeit an. Denn hier ist schon eine große Anzahl von Speicherbereichen auf einer Datenscheibe defekt gewesen, die das Laufwerk bereits ersetzen musste.

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