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Die optimale Schärfentiefe erzielen

07.11.2014 | 14:31 Uhr |

Die Blende einer Kamera hat Einfluss auf die Schärfentiefe des Bildes. Wir sagen Ihnen, wie Sie geringe beziehungsweise hohe Schärfentiefe erreichen und welche Effekte Sie dadurch erzielen.

Je nachdem, welche Ebenen eines Bildes scharf sind, spricht man von geringer oder hoher Tiefenschärfe. Entscheidend dafür ist die Blende. Möchten Sie beispielsweise ein Porträt aufnehmen, reicht eine geringe Schärfentiefe, da sich alle scharfzustellenden Punkte wie Augen, Nase und Mund der Person auf der gleichen Ebene befinden. Wählen Sie also eine möglichst offene Blende, um die Person vor unscharfem Hintergrund – also mit geringer Schärfentiefe - abzubilden. Hierbei ist zu beachten: Je kleiner die Blendenzahl, desto offener die Blende. Blende 2,8 ist also sehr weit offen, Blende 13 geschlossen.

Möchten Sie dagegen eine Szene mit mehreren markanten Punkten auf unterschiedlichen Ebenen einfangen, etwa eine Landschaft mit Bäumen, Bauernhöfen und Tieren, sollte das Bild eine hohe Schärfentiefe haben. Schließen Sie dafür also die Blende. Dadurch verlagert sich der Schärfebereich, und ein Bild erhält mehr Tiefe.

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