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Die Vor- und Nachteile von Wasserkühlungen

14.03.2014 | 14:31 Uhr |

Wenn Sie für niedrige Temperaturen in Ihrem Gehäuse sorgen wollen, dann kommen Sie um eine Wasserkühlung kaum herum. Mittlerweile müssen Sie nicht einmal mehr bastlerisches Geschick aufweisen, denn sogenannte integrierte Wasserkühlungen erweisen sich als simpel im Einbau und sind auch noch wartungsfrei. Doch die Nachteile sollten nicht unerwähnt bleiben.

Für Rechenchips wie Prozessor oder GPU kann es nie kühl genug sein. Aus diesem Grund sind Wasserkühlungen die erste Wahl, wenn es um besonders effektiven Wärmeaustausch geht. Besonders bei Overclockern und Spieler ist diese Art der Kühlung beliebt, da die Chips bei diesen Zielgruppen höheren Belastungen ausgesetzt sind.

Herkömmliche Wasserkühlungen bestehen aus mehreren Einzelkomponenten, die der Nutzer selber mit viel Geschick in das vorhandene System einbaut. Mittlerweile bieten aber viele Hersteller eine simplere Alternative an, nämlich sogenannte integrierte Wasserkühlungen. Hier sitzen sowohl die Pumpe und der Ausgleichsbehälter in einer Einheit direkt auf der CPU. Zwei Schläuche führen die Flüssigkeit zu wärmeleitenden Radiatoren (meist aus Kupfer), die sich einfach an eine Gehäusewand anschrauben lassen. Zusätzlich an den Radiatoren angebrachte Lüfter sorgen dann für die nötige Abkühlung durch das Ansaugen von kühler Außenluft.

So verbessern Sie die Kühlung Ihres Rechners

Die Vorteile der integrierten Wasserkühlungen liegen auf der Hand: Die Betriebstemperaturen sind stets niedriger als bei klassischen Luftkühlungen, außerdem ist der Einbau selbst für Laien sehr viel einfacher als bei Wasserkühlungen, die aus einzelnen Komponenten bestehen. Des Weiteren sind solche Kühllösungen wartungsfrei – doch nicht für immer.

Damit wären wir auch schon bei den Nachteilen. Die Hersteller geben bei integrierten Flüssigkühlungen einen wartungsfreien Betrieb von drei bis vier Jahren an. Danach ist die Flüssigkeit in den Schläuchen tot, eine Kühlung kann nicht mehr effektiv erfolgen. Streng genommen lässt sich die Flüssigkeit tauschen, was jedoch mit einem erheblichen Aufwand verbunden ist. Meist ist es einfacher, sich ein neues integriertes System zu kaufen. Auch  ist die Gefahr hoch, dass ein Leck im Kühlkreislauf die Hardware irreparabel beschädigt, wenn es dadurch beispielsweise zu einem Kurzschluss kommt.

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