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Desktop-Einstellungen: Selbst definierte Schemata und Farben übertragen

In der Systemsteuerung haben Sie unter "Anzeige, Darstellung" die Optik der grafischen Benutzerführung mit selbst definierten Farben Ihren Wünschen angepasst. Da Sie mit mehreren Windows-Rechnern arbeiten, möchten Sie auf jedem Computer das gleiche Erscheinungsbild. Es ist allerdings mühsam, überall die gleiche Darstellung manuell einzurichten. Die PC-WELT zeigt Ihnen, wie es einfacher geht.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

In der Systemsteuerung haben Sie unter "Anzeige, Darstellung" die Optik der grafischen Benutzerführung mit selbst definierten Farben Ihren Wünschen angepasst. Da Sie mit mehreren Windows-Rechnern arbeiten, möchten Sie auf jedem Computer das gleiche Erscheinungsbild. Es ist allerdings mühsam, überall die gleiche Darstellung manuell einzurichten.

Lösung:

Unter "Systemsteuerung, Anzeige, Darstellung" können Sie ein vorher angepasstes Erscheinungsbild als so genanntes "Schema" speichern. Diese Daten liegen aber nicht als Datei vor, sondern nur als Werte in der Registry. Wenn Sie Ihre Einstellung auf andere Rechner übertragen möchten, müssen Sie die Werte aus der Registry exportieren. Öffnen Sie hierfür eine Eingabeaufforderung, und geben Sie folgende Zeile ein:

regedit /e schema.reg "Hkey_Current_User\ Control Panel\Appearance"

Mit diesem Befehl exportieren Sie den Schlüssel, der alle Farbschemata enthält, in die Registry-Datei SCHEMA.REG. Die Datei können Sie nun über eine Diskette oder das Netzwerk zum Zielrechner bringen und per Doppelklick in dessen Registry importieren.

Dort vorhandene Schemata bleiben allerdings nur dann bestehen, wenn sie andere Namen tragen als die, welche Sie importieren. Gleichnamige Schemata sowie alle selbst definierten Farbwerte werden überschrieben.

Ein Neustart ist nicht erforderlich; Schema und Farben stehen Ihnen sofort zur Verfügung. Sie sind allerdings noch nicht zu sehen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich Ihres Desktops, und wählen Sie "Eigenschaften". Auf der Registerkarte "Darstellung" ist bereits das Schema ausgewählt, das zum Zeitpunkt des Registry-Exports auf dem Quellrechner aktiv war.

Wechseln Sie nun unter "Schema" kurz auf ein beliebiges Schema, und dann zu dem von Ihnen gewünschten. Nach dem Klick auf "OK" sind alle dazugehörigen Einstellungen aktiv.

Achtung:

Registry-Dateien, die Sie unter Windows 2000 oder XP über die Befehlszeile erstellen, sind zu anderen Windows-Systemen nicht kompatibel. Windows 2000/ XP schreibt die Dateien im Unicode-Format, während Windows 95/98/ME und NT 4 nur mit Ansi-Textdateien zurechtkommen.

So können Sie zwar solche Dateien in Windows 2000/XP importieren, der umgekehrte Weg zu älteren Systemen funktioniert aber nicht.

Wollen Sie ein Schema aus Windows 2000/XP für ältere Windows- Versionen exportieren, müssen Sie anders vorgehen: Öffnen Sie den Registry- Editor, und gehen Sie zum Schlüssel "Hkey_Current_User\Con trol Panel\Appearance". Klicken Sie dann auf "Registrierung, Registrierungsdatei exportieren". Geben Sie als Dateinamen SCHEMA.REG an und als Dateityp "Win9x/NT4 Registrierungsdateien (REGEDIT4)". Damit erhalten Sie eine universell kompatible REG-Datei.

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