20.02.2012, 09:35

Dennis Steimels, Verena Ottmann, Thomas Rau, Michael Schmelzle, Ines Walke-Chomjakov

Einkaufsratgeber

Das sollten externe Festplatten und SSDs können

Das sollten Externe Festplatten und SSDs können. ©istockphoto.com/ludinkoludinko

Wichtige Daten sollten Sie regelmäßig sichern, auch außerhalb Ihres Rechners. Eine flexible und preisgünstige Lösung dafür: die externe Festplatte.
Darauf kommt es bei Externen Festplatten an
Schnelle Übertragungsraten garantieren Modelle mit E-SATA- und USB-3.0-Anschluss. Wenn Ihr Rechner die schnellen Anschlüsse noch nicht besitzt, können Sie diese einfach und kostengünstig über eine Controller-Steckkarte ab 15 Euro nachrüsten. Von einem Modell mit veraltetem USB-2.0-Anschluss ist abzuraten – auch wenn derzeit günstige Angebote zum Kauf verführen – mit Datenraten von meist nur 20 MB/s ist USB 2.0 einfach viel zu langsam.
Externe Festplatten im 3,5-Zoll-Format eignen sich für umfangreiche Datensammlungen, bieten Platz für bis zu 3000 GB und sind ab einem Gigabyte-Preis von rund 4 Cent zu haben. Die Nachteile der 3,5-Zoll-Modelle: Sie sind schwerer, lauter sowie unhandlicher und verbrauchen mehr Strom. Deutlich mobiler sind Sie mit einem leichten und kompakten Laufwerk aus der 1,8 oder 2,5-Zoll-Klasse. Diese sind zudem sparsamer im Stromverbrauch, kosten aber auch mehr und bieten nicht so viel Speicherplatz: Das Ende der Fahnenstange liegt derzeit bei 1000 Gigabyte. Zudem müssen Sie im Vergleich zu einem 3,5-Zoll-Modell mindestens den doppelten Gigabyte-Preis berappen.
Das braucht der Technik-Fan Wenn Sie mehr als einen Rechner besitzen, empfiehlt sich eine externe Festplatte mit Netzwerkanschluss (NAS – Network Attached Storage). Maximales Tempo von bis zu 480 MB/s holen Sie sich mit einer externen Festplatte mit Thunderbolt-Anschluss ins Haus – sofern Sie einen Rechner mit dieser bislang exotischen Schnittstelle besitzen.
Darauf kommt es bei SSDs an
Auf der SSD installieren Sie das Betriebssystem und häufig genutzte Programme, während herkömmliche Festplatten als Datenlager dienen. Fehlt der Platz für zwei Laufwerke wie etwa in den meisten Notebooks, sollten Sie sich für eine SSD mit mindestens 120 GB entscheiden. Modelle mit Sandforce-2281-Controller bieten derzeit maximale Leistung fürs Geld.
Das braucht der Technik-Fan Die OCZ Revodrive 3 X2 240 GB kombiniert zwei SSDs im Raid-0-Modus und hebt mit ihrem PCI-Express-Anschluss die Geschwindigkeitsbegrenzung der SATA-Schnittstelle auf. In der Spitze erreicht das Flashspeicher-Festplatten-Duo Datenraten von über einem Gigabyte pro Sekunde. Für den Temporausch müssen Sie allerdings tief in die Tasche greifen: Kostenpunkt: ab 600 Euro.
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