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Dateien kopieren: Zu lange Wartezeit

Sie haben vor kurzem Ihren gesamten Datenbestand (rund 3 Gigabyte) mit Xcopy auf eine andere Festplatte kopiert. Da Sie weiter nichts am Rechner zu tun hatten, gingen Sie in der Zwischenzeit einkaufen. Nach Ihrer Rückkehr eine halbe Stunde später war gerade mal die Hälfte kopiert. Außerdem dauerte es fast eine Minute, bis nach dem Bewegen der Maus der Bildschirmschoner verschwunden und der Desktop wieder sichtbar war. Ist es normal, dass das Kopieren größerer Datenmengen dermaßen viele Ressourcen beansprucht? PC-WELT erklärt Ihnen, woran es liegen könnte.

Anforderung

Einsteiger

Zeitaufwand

Gering

Problem:

Sie haben vor kurzem Ihren gesamten Datenbestand (rund 3 Gigabyte) mit Xcopy auf eine andere Festplatte kopiert. Da Sie weiter nichts am Rechner zu tun hatten, gingen Sie in der Zwischenzeit einkaufen. Nach Ihrer Rückkehr eine halbe Stunde später war gerade mal die Hälfte kopiert. Außerdem dauerte es fast eine Minute, bis nach dem Bewegen der Maus der Bildschirmschoner verschwunden und der Desktop wieder sichtbar war. Ist es normal, dass das Kopieren größerer Datenmengen dermaßen viele Ressourcen beansprucht?

Lösung:

Das kommt darauf an: Auf einem EIDE-System beanspruchen Datei-Operationen den Prozessor generell stärker als beim Kopieren zwischen SCSI-Platten. Außerdem spielt es eine Rolle, um wie viele Dateien es sich handelt. Viele kleine Dateien zu kopieren braucht weitaus mehr Zeit als bei wenigen großen.

Als Kopierbremse erweist sich auch der Einsatz von Open-GL-Bildschirmschonern. Der Hinweis, dass sich der Screensaver nur langsam abschaltete, deutet darauf hin. Ein solcher Bildschirmschoner benötigt je nach Auflösung und Anzahl der dargestellten Objekte sehr viele Ressourcen. Deaktivieren Sie den Screensaver deshalb künftig vor einem größeren Kopiervorgang.

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