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Das richtige Papier für den Fotodruck

19.03.2014 | 14:33 Uhr |

Für den optimalen Fotodruck spielt nicht nur der richtige Drucker eine Rolle (hier ist übrigens immer ein Tintenstrahler einem Laserdrucker vorzuziehen), sondern auch das Papier, auf dem Sie Ihre Kunstwerke ausgeben.

Für den optimalen Fotodruck spielt nicht nur der richtige Drucker eine Rolle (hier ist übrigens immer ein Tintenstrahler einem Laserdrucker vorzuziehen), sondern auch das Papier, auf dem Sie Ihre Kunstwerke ausgeben. In der Regel eignen sich drei Papierarten für den Fotodruck mit Tinte, allerdings mit unterschiedlich guten Ergebnissen:

Normal- oder Kopierpapier ist die günstigste Papierart. Doch der Preis macht sich in der Qualität des Ausdrucks bemerkbar: Da Kopierpapier meist unbeschichtet ist, verlaufen die Farben beim Druck. Die Bilder zeigen matte Farben und wenig Kontrast. Außerdem saugt Kopierpapier sehr viel Tinte auf – das macht sich auf Dauer in Geldbeutel bemerkbar.

Spezielles Inkjet-Papier , also Papier, das speziell für den Einsatz in Tintenstrahlern entwickelt wurde, eignet sich besser. Es ist weißer als Kopierpapier (erkennbar am so genannten CIE-Wert, der umso höher ist, je weißer das Papier ausfällt) und nimmt nicht so viel Tinte auf. Auch verlaufen die Farben nicht wie bei Normalpapier. Dadurch erscheinen gedruckte Fotos kontrastreicher und haben kräftigere Farben.

Fotopapier ist das Nonplusultra für Fotodrucke. Die Auswahl ist riesig, was die Papierdicke angeht: Von sehr filigranen Papieren bis hin zu kartonähnlichen Materialen ist nahezu alles erhältlich. Auch die Beschichtung lässt keine Wünsche offen: Matt und Hochglanz ist hier nur der Anfang, das Angebot geht von ein- bis beidseitig beschichtet, mit Perlglanz oder eierschalenfarben bis hin zu speziell für Schwarzweiß-Fotografie oder im Leinwand-Design. Die Beschichtung dient übrigens nicht nur der Optik, sondern sorgt auch dafür, dass die Tintentröpfchen genau da landen, wo sie sollen und auch dort bleiben.

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