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Das kleine Bildsensor-ABC

30.07.2015 | 11:31 Uhr |

Je größer der Bildsensor einer Digitalkamera ist, desto lichtstärker ist er und desto mehr Bildinfos kann er aufnehmen.

Neben dem Objektiv und dem Bildprozessor ist der Bildsensor essentiell für die Aufnahmequalität einer Digitalkamera. Hier unterscheidet man zwischen verschiedenen Größen, wobei immer gilt: je größer der Sensor, desto besser.

Kompaktkameras setzen meist sehr kleine Bildsensoren ein, deren Größe von 4,5 x 3,5 Millimetern (1/3,2 Zoll) bis 5,4 x 4 Millimetern (1/2,7 Zoll) reicht. Abweichungen bis 8,8 x 6,6 Millimeter (2/3 Zoll) sind hier ebenfalls möglich, doch eher selten.

Deutlich größer sind die Sensoren bei Wechselobjektivkameras. Einzige Ausnahmen bilden hier Pentax mit einem namenlosen 1/1,7 Zoll großen Sensor und Nikons CX-Format mit einer Größe von 13,2 x 8,8 Millimeter.

Ansonsten beherrschen vorrangig (Micro-)Four-Thirds-Sensoren sowie das APS-C-Format den Wechselobjektiv-Markt. Olympus und Panasonic unterstützen den (Micro-)Four-Thirds-Standard, der einen Sensor von 17,3 x 13 Millimeter Größe vorsieht.

Etwas größer, nämlich 22,2 x 14,8 Millimeter ist der APS-C-Sensor, der beispielsweise von Canon, Samsung und Sony eingesetzt wird. Eine leicht abgewandelte Variante von APS-C bildet Nikons DX-Format mit 24 x 16 Millimetern.

Einen Schritt weiter geht der Vollformat-Sensor (bei Nikon „FX“ genannt), der von der Größe her dem Sensor einer Kleinbildkamera entspricht. Er misst 36 x 24 Millimeter. Den größten Sensor bietet schließlich das Mittelformat mit 48 x 36 Millimetern.

Übrigens: Waren vor einigen Jahren noch CCD-Sensoren das Nonplusultra bei Kompaktkameras und CMOS-Chips nur in Highend-DSLRs zu empfehlen, setzen die meisten Kameras mittlerweile CMOS-Sensoren ein.

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