16.05.2012, 09:45

Nikolai Zotow und Christian Löbering

Bluescreen & Co.

So heilen Sie Hardware- oder Treiberdefekte

So beugen Sie mit dem PC-WELT-Fix-it-Pack Bluescreens vor. ©istockphoto.com/Henrik5000

Die legendären blauen Bildschirme („Bluescreens“) treten meistens bei Hardware- oder Treiberproblemen auf.
Ihre Häufigkeit hat seit Windows Vista und 7 abgenommen, da Microsoft bei seinen neueren Betriebssystem-Versionen sein Treibermodell grundlegend geändert hat. Ganz vor Abstürzen gefeit sind die Treiber dennoch nicht. Einen Überblick über die Probleme mit Windows Vista und 7 sehen Sie im Wartungscenter. In den meisten Fällen aktualisiert es alte Treiber oder korrigiert die Einstellungen des Systems. Doch hat Windows leider nicht immer die passende Lösung für ein Problem parat. Mit dem PC-WELT-Fix-it-Pack können Sie die Ursachen für Systemfehler frühzeitig erkennen und lösen.
Festplattendefekte früh erkennen: Der „Worst Case“ für die eigenen Daten sind defekte Festplatten. Meist kommt das Ende eines Laufwerks überraschend, so dass Sicherungskopien der Daten die letzte Hoffnung sind. Aber ist es nicht doch möglich, schadhafte Laufwerke rechtzeitig zu erkennen? Natürlich sind ungewöhnliche Geräusche, ein „Jaulen“ oder Klackern keine guten Indizien. Doch können Sie schon davor sicherstellen, eventuelle Fehler nicht zu übersehen. Meistens kündigen sie sich bereits im Vorfeld an. So sind gelegentlich auftretende Fehlermeldungen, dass das System nicht mehr auf das Laufwerk zugreifen kann, oder mysteriöse Systemabstürze ein Warnsignal.
Festplattengesundheit überwachen: Dazu starten Sie im Fix-it-Pack-Hauptmenü den Punkt „Gesundheit der Hardware überwachen“. Im Register „S.M.A.R.T.“ wählen Sie neben „Hard Disk“ die fragliche Festplatte aus. Nun bekommen Sie den Status ihrer Leistungswerte angezeigt. Es handelt sich dabei um eine Funktion, über die die Festplatte ihre vom Hersteller festgelegten Leistungsindikatoren an den PC übertragen kann. Dieser kann dann einen Problemfall an den Benutzer melden. Obwohl es keinen verbindlichen Standard gibt und das Auslesen der S.M.A.R.T.-Werte nicht immer fehlerfrei klappt (etwa bei RAID-Systemen), handelt es sich um eine Funktion, die in nahezu allen herkömmlichen Festplatten und in den meisten SSDs (Solid State Disk) enthalten ist.
Wenn in der ersten Spalte des Tools überall „ok“ steht, ist alles in Ordnung. Falls irgendwo „warning“ angezeigt wird, bedeutet das, dass dieser Wert stark abweicht. Dann sollten Sie Ihre Daten möglichst umgehend auf ein anderes physikalisches Laufwerk sichern. Übrigens: Speedfan bietet Ihnen sowohl einen kurzen als auch einen intensiven Test Ihrer Festplatte sowie eine Online-Analyse. Letztere kommentiert die Betriebswerte und erklärt den Status Ihrer Laufwerke in englischer Sprache.
Treiber aktualisieren: In Windows gibt es – außer den üblichen Patches von Microsoft – wohl nichts so Veränderliches wie die Treiber. Wenn Sie das automatische Windows-Update aktiviert haben, lädt Windows die von Microsoft zertifizierten Standardtreiber größtenteils von alleine. Häufig wird der passende Treiber für neue oder etwas exotische Geräte über diesen Kanal allerdings nicht verteilt. Mit Slim Drivers aus dem PC-WELT-Fix-it-Pack können Sie veraltete Treiber ausfindig machen und aktualisieren. Die Installationsroutine des Programms erzeugt ein Icon auf Ihrem Desktop. Starten Sie das Tool, indem Sie auf das Icon klicken.
Zunächst empfehlen wir Ihnen, das System auf veraltete Treiber zu scannen. Slim Drivers zeigt Ihnen daraufhin veraltete Treiber auf. Diese können Sie direkt aus der Anwendung aktualisieren. Die anschließende Frage „Do you want to create a restore before continuing?“ beantworten Sie am besten mit „Yes“: Dann können Sie auf den alten Treiber zurückgreifen, falls der neue nicht
funktioniert. Um die Systemressourcen während des regulären Betriebs von Windows zu schonen, lässt sich im Optionsmenü die automatische Ausführung von Slim Drivers beim Start unterbinden.
Unbekannte Geräte identifizieren: Wenn Sie ein neues Gerät an Ihren Rechner anschließen, erkennt Windows das und sucht automatisch entweder in seiner lokalen Datenbank oder im Internet nach dem passenden Treiber. Dabei hilft eine individuelle Kennung, die PCI-ID („Peripheral Component Interconnect ID“), bei der richtigen Zuordnung. Manchmal liegen Windows keine Daten zur PCI-ID eines der Geräte vor, und es erkennt somit auch nicht, um was es sich dabei handelt. Das Tool Driver Identifier im PC-WELT-Fix-it-Pack nimmt Ihnen diese Arbeit ab und sorgt für den passenden Anschluss. Nach Betätigung der Scan-Schaltfläche überprüft Driver Identifier Ihr System und öffnet eine Webseite, auf der alle Ihre Geräte verzeichnet sind. Findet das Tool ein neues Gerät, bietet es Ihnen einen Download-Link zum Treiber-Update.
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