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DVDs 1:1 kopieren: Platz des Rohlings besser ausnutzen

26.08.2003 | 10:56 Uhr |

Sie brennen 1:1-Sicherheitskopien Ihrer DVD-Filme mit Instant Copy von Pinnacle. Allerdings nutzt die Software die volle Kapazität des Rohlings von 4,37 Gigabyte niemals aus - egal, was Sie einstellen. Meist sind um die 500 Megabyte frei. PC-WELT zeigt Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Gering

Problem:

Sie brennen 1:1-Sicherheitskopien Ihrer DVD-Filme mit Instant Copy von Pinnacle. Allerdings nutzt die Software die volle Kapazität des Rohlings von 4,37 Gigabyte niemals aus - egal, was Sie einstellen. Meist sind um die 500 Megabyte frei.

Lösung:

Instant Copy nutzt einen DVD-Rohling nicht optimal, weil es etwa sechs Prozent des Mediums freihält, damit die Filmkopie wirklich auf den Datenträger passt. Sie können diese Sicherheitsspanne aber reduzieren. Gehen Sie dazu in die Registry, und suchen Sie den Schlüssel

"Hkey_Current_User\Software\VoB\CDWizard\7.0\Copy".

Doppelklicken Sie auf den Eintrag "DVDSaveQuality", und tragen Sie den Wert "1" ein. Standardmäßig analysiert Instant Copy zur Größenberechnung der Sicherheitskopie nur sieben Prozent des DVD-Films. Diesen Wert sollten Sie jetzt erhöhen. Dazu doppelklicken Sie im oben genannten Schlüssel auf den Eintrag "DVDAnalyzeMaxRel" und tragen den Wert "30" ein.

Da Instant Copy bei einem bereits analysierten Film das Original nicht noch einmal prüft, müssen Sie für eine neue Analyse auf Basis der geänderten Registry-Einträge die Dateien DISCDATA.ADD und DISCDATA.ADI löschen. Sie finden sie im Installationsverzeichnis von InstantCopy im Ordner "Discdata".

Einen Haken hat die Methode allerdings: Die Software benötigt zur Analyse des Originals jetzt etwa viermal so lange.

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