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So bringen Sie den neuen Brenner zum Laufen

31.10.2007 | 11:18 Uhr |

Wenn ein neuer DVD-Brenner keine Medien beschreiben mag, andererseits beim Lesen kein Problem hat, ist ein Hardware- Defekt eher unwahrscheinlich. Eventuell fehlt lediglich der für das Brennen notwendige DMA-Modus. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

Wenn ein neuer DVD-Brenner keine Medien beschreiben mag, andererseits beim Lesen kein Problem hat, ist ein Hardware- Defekt eher unwahrscheinlich. Eventuell fehlt lediglich der für das Brennen notwendige DMA-Modus.

Lösung:

Schauen Sie zunächst im Windows-Geräte- Manager nach („Systemsteuerung, System, Hardware, Geräte-Manager“ und dort unter „DVD/CD-Rom Laufwerke“), ob der DMA-Modus eingeschaltet ist. Wenn nicht, aktivieren Sie ihn, starten den Rechner neu und prüfen im Geräte-Manager, ob der DMA-Modus nach wie vor eingeschaltet ist. Ist das wieder nicht der Fall, starten Sie neu und kontrollieren im Bios-Setup den IDE-Anschluss des Brenners. Er sollte keinesfalls im PIO-, sondern im DMA-Modus betrieben werden.

Auch nach der Bios-Einstellung kann es vorkommen, dass weder das Brennen funktioniert noch im Windows-Geräte-Manager der DMA-Modus aktiviert ist. Schauen Sie dann ins Brennerhandbuch: Eventuell beherrscht das Gerät schon das schnellere UDMA4. Dann muss es unbedingt mit einem 80-poligen IDE-Kabel angeschlossen werden.

In einem solchen Kabel ist jede zweite Ader auf Masse gelegt, was höhere Geschwindigkeiten möglich macht. Die Stecker haben zwar, wie bei den alten IDE-Kabeln auch, 40 Pole, so dass rein mechanisch auch ein altes Kabel passen würde. Die Stecker besitzen jedoch eine besondere Codierung, an der ein Gerät erkennt, ob ein 80-poliges Kabel benutzt wird. Ist das nicht der Fall, verweigern einige Geräte nicht nur die schnelleren UDMA-Modi ab 66 MB/s, sondern aktivieren gar kein DMA mehr. Das führt dazu, dass auch kein Brennen möglich ist.

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