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DVB-T2: Überall fernsehen in Full HD

15.06.2016 | 08:25 Uhr |

Ende Mai ist das hochauflösende digitale Antennenfernsehen gestartet. PC-WELT erklärt den neuen Standard und beschreibt, wie und mit welchen Geräten Sie DVB-T2 empfangen können – inklusive aller Spiele der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich.

Als das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T) vor über zehn Jahren in Deutschland startete, wurde es vollmundig als „Überallfernsehen“ beworben – die Infoseite der öffentlich-rechtlichen Sender zeugt noch davon. Doch das Versprechen von digitaler Bildqualität über eine einfache Antenne konnte DVB-T nie einlösen, das Senderangebot blieb ebenso knapp wie die zur Verfügung stehende Datenrate. Die Standardauflösung betrug gerade einmal 720 x 576 Pixel, im Regelbetrieb wurde sie teilweise sogar noch weiter heruntergefahren.

Die Folge waren insbesondere bei schnellen Bewegungen wie im Sport typisch unscharfe Bilder und häufige Klötzchenbildung. In Zeiten von DVD, Bluray und Internetstreaming in mindestens Full HD (1080p) fällt es tatsächlich schwer, sich damit anzufreunden. Die bisherige Auflösung von DVB-T war einfach nicht mehr zeitgemäß und geriet deshalb gegenüber über IPTV, Kabel und Satellit immer mehr ins Hintertreffen. Das alles soll mit dem neuen Standard DVB-T2 HD nun besser werden, und tatsächlich spricht bisher vieles dafür, dass es wirklich besser wird.

Tipp: TV-Inhalte an jedes Gerät im Netzwerk streamen

DVB-T2: Full-HD-Auflösung statt der bisherigen Klötzchenbildung

Seit dem 31. Mai werden die ersten sechs Sender über DVB-T2 in Full-HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Pixeln und 50 Vollbildern pro Sekunde ausgestrahlt (1080p50). Dabei sind die öffentlich-rechtlichen Hauptprogramme ARD und ZDF sowie die Privatsender Prosieben, RTL, Sat.1 und VOX. Offiziell startet damit der Probebetrieb in der „ersten Stufe“, und tatsächlich kann man mit gerade einmal sechs Stationen nicht von einem Vollbetrieb sprechen. Andererseits können nach Angaben des deutschen Projektbüros etwa 24 Millionen Einwohner – rund 30 Prozent der Bevölkerung – den neuen Standard mit Zimmerantenne empfangen, mit Dachantenne sollen es sogar rund 54 Millionen Menschen sein. Wie diese Zahlen bereits andeuten, hängen die Empfangsmöglichkeiten entscheidend davon ab, ob die Antenne innerhalb oder außerhalb der Wohnung beziehungsweise des Hauses steht oder gar auf dem Dach montiert ist. In der oben abgebildeten Karte der Empfangsregionen wird dies mit drei unterschiedlichen Grüntönen unterschieden.

Der Xoro Receiver HRT 8720 ist mit knapp 70 Euro nicht nur günstig, sondern auch offiziell DVB-T2-zertifiziert.
Vergrößern Der Xoro Receiver HRT 8720 ist mit knapp 70 Euro nicht nur günstig, sondern auch offiziell DVB-T2-zertifiziert.

Losgehen sollte es Ende Mai in den Ballungsräumen Bremen/Unterweser, Hamburg/Lübeck, Kiel, Rostock, Schwerin, Hannover/Braunschweig, Magdeburg, Berlin/Potsdam, Jena, Leipzig/Halle, Düsseldorf/Rhein/Ruhr, Köln/Bonn/Aachen, Rhein/Main, Saarbrücken, Baden-Baden, Stuttgart, Nürnberg und München/Südbayern.

Im ersten Quartal des nächsten Jahres beginnt der Regelbetrieb mit rund 40 Programmen, „überwiegend in HD“. Darin finden sich auch die ZDF-Ableger ZDF Neo HD, ZDF Info HD, 3Sat HD und KiKa HD sowie insgesamt zehn ARD-Programme. Das Sendegebiet soll in dieser zweiten Stufe ebenfalls ausgeweitet werden, allerdings dauert es noch bis Mitte 2019, bis die gesamte Bundesrepublik mit DVB-T2 versorgt wird (mehr im Kasten „Auf einen Blick“).

Auf einen Blick: DVB-T2 HD in Deutschland

Seit Oktober 2014: Erste Testprojekte in Berlin, Köln/Bonn und München

Seit 31.5.2016: Probebetrieb mit eingeschränktem Programmangebot in allen großen Ballungsräumen, ausgenommen Dresden. Mit Zimmerantenne können etwa 24 Millionen Menschen DVB-T2 empfangen, mit Dachantenne mehr als 50 Millionen. Zudem lassen sich damit in der Anfangsphase die Privatsender kostenlos in Full HD sehen. ARD und ZDF zeigen die Spiele der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich über DVB-T2 ebenfalls in 1080p.

1. Quartal 2017: In den Ballungsregionen wird das volle Programmangebot mit rund 40 Sendern freigeschaltet, weitere Regionen kommen hinzu. Der Empfang der Privatsender in Full HD wird ab Sommer 2017 kostenpflichtig.

Bis Mitte 2019: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk stellt auch die ländlichen Regionen auf DVB-T2 HD um. Das bisherige DVB-T-Signal wird regional unterschiedlich nach der Aktivierung von DVB-T2 – jeweils nach kurzem Parallelbetrieb – ab der ersten Jahreshälfte 2017 abgeschaltet.

Der Termin 1. Quartal 2017 ist aber auch deshalb wichtig, weil die Privatsender für ihre HD-Ausstrahlung nach einer dann beginnenden dreimonatigen Gratisphase ähnlich wie beim HD-Satellitenempfang ein „technisches Entgelt“ erheben, also ab Sommer des nächsten Jahres. Wie hoch dieses sein wird, steht derzeit noch nicht exakt fest. Vermutlich aber liegen die Gebühren für die Freischaltung in einer ähnlichen Größenordnung wie für „HD+“ über DVB-S – dort sind es 60 Euro pro Jahr. Der HD-Empfang der öffentlich-rechtlichen Sender bleibt dagegen weiter und dauerhaft kostenlos.

Abgesehen vom Gebiet um Dresden wird DVB-T2 HD nun in allen großen Ballungsräumen Deutschlands ausgestrahlt.
Vergrößern Abgesehen vom Gebiet um Dresden wird DVB-T2 HD nun in allen großen Ballungsräumen Deutschlands ausgestrahlt.

Hochauflösendes Fernsehen mit Antenne erfordert neue Geräte

Für alle, die weiter über das bestehende DVB-T fernsehen möchten, ist zunächst das Folgende wichtig. Das bisherige DVB-T-Signal wird regional unterschiedlich jeweils schon nach kurzer Parallelausstrahlung zum neuen DVB-T2 abgeschaltet. Die Abschaltung beginnt nach Aufnahme des Vollbetriebs in der ersten Jahreshälfte 2017, komplett abgeschlossen sein soll sie bis Mitte 2019.

Wer aber hochauflösendes DVB-T2 empfangen möchte, braucht definitiv neue Empfangstechnik – abwärtskompatibel zu alten DVB-T-Tunern ist das neue Signal nämlich nicht. Sie benötigen deshalb entweder einen Fernseher mit integriertem DVB-T2-Tuner, oder Sie holen das hochaufgelöste TV-Signal über Antenne mittels eines DVB-T2-Receivers ins Wohnzimmer, der das Bild dann per HDMI-Kabel auf dem vorhandenen TV-Gerät ausgibt. Solche Receiver beziehungsweise Settopboxen starten bei Preisen von rund 40 Euro. Die günstigsten Modelle verfügen allerdings weder über einen CI+ Einschub (Common Interface für Entschlüsselungsmodul und Smartcard) noch über eine eingebaute Entschlüsselungseinheit. Eine dieser beiden genannten Komponenten ist aber Voraussetzung für den HD-Empfang der Privatsender, auch schon während der kostenlosen Anfangsphase bis zum Start der zweiten Stufe im Frühjahr des nächsten Jahres: ohne Entschlüsselung also kein Prosieben & Co. in Full HD. Bei den Geräten ohne CA-Modul und Smartcard erfolgt die Freischaltung nach Angaben der Betreiber über Voucher beziehungsweise Code ähnlich wie bei Prepaidhandys.

Wie der Infokasten „Vorsicht beim Fernseherkauf“ links erläutert, muss man beim Kauf eines neuen Fernsehers oder Receivers genau darauf achten, dass das Gerät für den DVB-T2-HD-Empfang in Deutschland geeignet ist. Grund sind die bei DVB-T2 in anderen Ländern eingesetzten unterschiedlichen Komprimierungsverfahren: Hierzulande ist zwingend H.265 (auch als „HEVC“ bezeichnet) erforderlich, H.264 (MPEG-4) genügt nicht. Helfen beim Gerätekauf soll die offizielle Gerätekompatibilitätsliste , doch zumindest bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe fehlten darin noch diverse Fernseher. Im Zweifelsfall sollte man mit dem Händler schriftlich eine Umtauschoption vereinbaren, beim Onlinekauf gibt es die Rückgabemöglichkeit ohnehin.

Kurz vor dem Start von DVB-T2 Ende Mai zeigte die Kompatibilitätsliste nur wenige geeignete Digitalreceiver.
Vergrößern Kurz vor dem Start von DVB-T2 Ende Mai zeigte die Kompatibilitätsliste nur wenige geeignete Digitalreceiver.

Wir haben den Digitalempfang unter speziellen Testbedingungen vorab unter anderem mit dem Receiver HRT 8720 von Xoro getestet. Das Gerät lief problemlos und stellt zum Preis von knapp 70 Euro eine günstige Settopbox dar, die auch die verschlüsselten HD-Streams der Privatsender über das integrierte, „Freenet-TV-konforme“ Irdeto-System entschlüsselt. Zusätzlich ermöglicht das Xoro-Gerät zeitversetztes Fernsehen (Time-Shift) und die Aufnahme auf angesteckte USB-Datenträger (PVR). Man muss also keineswegs gleich einen neuen Fernseher kaufen, sondern kann sein vorhandenes TV-Gerät mit einer verhältnismäßig geringen Ausgabe weiterverwenden.

Die vorhandene Antenne lässt sich in jedem Fall weiter nutzen, das gilt für Zimmer-wie für Außenantennen. Wenn man Ihnen irgendwo spezielle Antennen für DVB-T2 andrehen möchte, ist das Unsinn. Das Frequenzband für den Empfang bleibt im Wesentlichen gleich. Bekommen Sie in einer Wohnanlage (vielleicht unwissentlich) Fernsehen über DVB-T, muss die Gemeinschaftsanlage umgerüstet werden. Ob beziehungsweise wann die Aufrüstung erfolgt, erfragen Sie bitte bei der Hausverwaltung.

Vorsicht beim Fernseherkauf: DVB-T2 ist nicht DVB-T2!

DVB-T2 steht zunächst einmal für „Digital Video Broadcasting – Terrestrial, 2nd Generation“, die zugrunde liegende Norm wurde bereits 2009 festgelegt. Während andere Länder wie England, Frankreich, Österreich und Skandinavien digitales terrestrisches Fernsehen bereits seit mehreren Jahren über DVB-T2 ausstrahlen, ist Deutschland mit dem nun gestarteten Probebetrieb spät dran. Dafür setzen die Sender hierzulande auf das moderne HEVC-Kompressionsverfahren (High Efficiency Video Coding, H.265).

Weil dieser Codec aber nicht Bestandteil der DVB-T2-Zertifizierung ist, wurde DVB-T2 im Ausland teilweise auch über den älteren Standard H.264 (MPEG4) gesendet. Entsprechend konnten dort auch TV-Geräte und -Empfänger mit DVB-T2 beworben werden, die H.265-Streams nicht wiedergeben konnten. Genau dies aber ist zwingende Voraussetzung für den Empfang in Deutschland – ohne H.265 sieht man nichts, beziehungsweise nur das bisherige geringaufgelöste DVB-T-Bild.

Deshalb haben sich Gerätehersteller und Sender auf das grüne „DVB-T2-HD-Logo“ (mit dem Zusatz: HD) als Kompatibilitätskennzeichnung geeinigt: Fernseher, Settopboxen und andere Empfangsgeräte mit diesem Logo sind „deutschlandkompatibel“. Allerdings taucht es im Handel bisher kaum auf, und selbst TV-Geräte, die alle Empfangsvoraussetzungen erfüllen, werden teilweise ohne die Kennzeichnung verkauft. Weil zudem bei einigen Fernsehern das eingebaute Tunermodul nicht auf den HEVC-Decoder zugreifen kann, ist man derzeit nur bei dem Logo auf der sicheren Seite, selbst wenn sich das Problem mit einem Firmware-Update beseitigen lässt. Das zusätzliche, ebenfalls grüne „Freenet TV“-Logo signalisiert, dass die Geräte darüber hinaus über eine eingebaute oder per Smartcart nachrüstbare Entschlüsselung für den Empfang der Privatsender in Full HD verfügen.

Eine Kompatibilitätsdatenbank im Internet listet DVB-T2-HD-geeignete Geräte auf;bei Redaktionsschluss fehlten aber neben anderen beispielsweise noch die TV-Geräte von Panasonic.

DVB-T2 auch am PC, Notebook und auf Mobilgeräten möglich

Ein weiterer Pluspunkt von digitalem terrestrischem Empfang ist die Unabhängigkeit vom Internet. Möchte man auf Mobilgeräten außerhalb der Reichweite von WLAN fernsehen, wird bei DVB-T2 folglich kein Datenvolumen des Handyvertrags verbraucht. Streamt man nämlich Live-TV übers Internet, so fallen bei Zattoo selbst bei minimaler Auflösung mehr als 300 MB pro Stunde an, bei Magine TV sind es sogar über 600 MB in 60 Minuten.

Andererseits benötigt man für den Empfang von DVB-T2 einen neuen Hardwaretuner, auch hier arbeiten die bisherigen DVB-T-Sticks wegen des veränderten Codecs nicht mehr. Bislang sind nur ganz wenige Empfänger für Android auf dem Markt, darunter der AverTV Mobile 510 for Android von Avermedia für etwa 50 Euro. Der Empfänger wird per Mini-USB an ein USB-OTG-fähiges Android-Smartphone oder -Tablet gesteckt. Für iOS eignet sich bereits jetzt das Elgate EyeTV Hybrid (gut 100 Euro), für Anfang Juni ist zudem das günstigere Modell EyeTV T2 angekündigt, das ausschließlich DVB-T und DVB-T2 unterstützt. Andere Hersteller werden sicher folgen.

Live-TV: EM 2016 von überall verfolgen

Preislich günstiger sind die DVB-T2-Empfänger in Form von USB-Sticks für Windows-PCs und -Notebooks, um auf diesen Geräten unabhängig vom Internet in Full HD fernzusehen. Zudem ist die Auswahl an solchen Stick bereits größer. Allen diesen Empfängern für Mobilgeräte ist gemeinsam, dass sie kein Entschlüsselungsmodul enthalten und somit die Privatsender nur in SD-Auflösung wiedergeben. Es handelt sich dabei um sogenannte FTA-Geräte (free to air = unverschlüsselte Programme). Für die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft ist das aber nur von geringer Bedeutung, denn abgesehen von sechs Parallelspielen am Schluss der Gruppenphase übertragen ARD und ZDF alle EM-Partien über DVB-T2, also in 1080p-Auflösung mit 50 Bildern pro Sekunde.

DVB-T2 bietet auf Mobilgeräten gegenüber TV-Streaming über das Internet den Vorteil, dass beim Fernsehen kein Datenvolumen über den Mobilfunkvertrag verbraucht wird.
Vergrößern DVB-T2 bietet auf Mobilgeräten gegenüber TV-Streaming über das Internet den Vorteil, dass beim Fernsehen kein Datenvolumen über den Mobilfunkvertrag verbraucht wird.

Fazit und Ausblick: So geht es weiter mit DVB-T2 HD

„Warum denn erst jetzt?“ So ließen sich unsere Erfahrungen mit dem neuen DVB-T2-HD aus dem Testgebiet München zusammenfassen: ein scharfes Bild mit 50 Vollbildern in Full HD, satte Farben und deutlich weniger Bewegungsunschärfe als bisher – kein Vergleich also zum alten DVB-T. Wenn der nun begonnene offizielle Probebetrieb mit zunächst sechs und ab Frühjahr des nächsten Jahres noch deutlich mehr Sendern diesen Standard halten kann, ist (fast) alles bestens.

Denn zwei Einschränkungen gibt es dann doch: Zum Ersten benötigt man neue Empfangshardware, also einen Receiver oder Fernseher. Zum Zweiten gibt es den HD-Stream der Privatsender auf Dauer nur gegen Gebühr. Nicht zuletzt von deren Höhe – bei der Entschlüsselung von DVB-S sind es jährlich 60 Euro – hängt es ab, ob und wie DVB-T2 im Markt ankommt. Technisch jedenfalls stellt es eine echte Alternative zu Kabel, Satellit und IP-TV dar.

Unverständlich dagegen ist, dass Hersteller und Händler den neuen Standard de facto noch ignorieren. Die grünen Logos für die HD-Kompatibilität und die Privatsender in HD (Freenet TV) tauchen so gut wie nirgendwo auf. Und selbst wer sich mit den unterschiedlichen Codecs auskennt, sucht in vielen Datenblättern der Empfangsgeräte die Angaben zu H.264, H.265 und HECV vergebens.

DVB-T2 im ersten Praxistest

Noch vor dem in der gesamten Bundesrepublik Ende Mai gestarteten Probebetrieb von DVB-T2 HD liefen in drei Regionen bereits Testprojekte, darunter in München . Darin wurden sechs Programme ausgestrahlt, zum direkten Vergleich sogar in unterschiedlicher Auflösung (bis maximal 1080p50).

Dieser Testbetrieb war Grundlage unseres Praxischecks mit drei unterschiedliche Gerätetypen: dem USB-DVB-T2-Receiver (VG0022) von Logilink für PC und Notebook, dem Xoro-Receiver HRT 8720 zum Anschließen per HDMI-Kabel an praktisch jedes TV-Gerät sowie dem neuen Panasonic-Fernseher TX-58DXW784. Während der USB-Stick aufgrund des fehlenden H.265-Codecs nur Ton ausgibt, überzeugen die beiden Geräte von Panasonic und Xoro im direkten Vergleich zum herkömmlichen DVB-T mit einem deutlich schärferen und farbintensiveren Bild. Zudem war die Bewegungsunschärfe erheblich reduziert, Klötzchenbildung gab es überhaupt nicht mehr.

Auch die Handhabung von DVB-T2 gestaltet sich völlig problemlos, der automatische Suchlauf und die Einrichtung der Sender sind in zwei bis drei Minuten abgeschlossen. Das erste Fazit der Vorprobephase fällt deshalb positiv aus. Einmal mehr aber demonstriert das „schwarze Bild“ des Logilink-Sticks, dass die Bezeichnung DVB-T2 ohne HD für den TV-Empfang in Deutschland nichts bringt.

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