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Crytek verkauft Homefront-Rechte und schließt Entwickler-Studios

31.07.2014 | 15:13 Uhr |

Crytek hat die Rechte an den Online-Taktikshooter Homefront nun an Koch Media verkauft. Crytek-Entwicklerstudios werden geschlossen.

Immer wieder wurde in den vergangenen Wochen darüber spekuliert, dass sich die deutsche Entwicklerschmiede Crytek (Farcry, Crysis) in finanziellen Schwierigkeiten befindet. Anfang Juli legten die Entwickler des Spiels Homefront im Crytek-Entwicklerstudio in Großbritannien die Arbeit nieder, nachdem die Gehälter ausblieben.

In einer Mitteilung bestätigt Crytek nun, dass es sich das Unternehmen aktuell in einem Wandlungsprozess befindet. Weg von einem reinen Spieleentwickler-Studio - mit der starken Cryengine im Gepäck - hin zu einem Publisher, wie es in der Mitteilung heißt.

Im Rahmen des Wandlungsprozesses hat Crytek nun auch die Rechte an der Marke Homefront an Koch Media verkauft. Die im britischen Nottingham für des Taktik-Shooters verantwortlichen Entwickler sollen unter Einhaltung der britischen Gesetze zu Koch Media wechseln. Das dortige Crytek-Studio selbst macht dicht.

Auch das Crytek-Studio in Austin (USA) wird geschlossen. Dort wurde bisher das Spiel "Hunt: Horrors of the Gilded Age" entwickelt. Die Entwicklung soll nun im Crytek-Hauptsitz in Frankfurt fortgesetzt werden. Einige Mitarbeiter sollen aber in Austin bleiben und von dort Cryengine-Lizenznehmer unterstützt. Entwickler, deren Arbeitsplätze wegfallen, sollen die Gelegenheit erhalten, sich für neue Stellen bei Crytek in Deutschland zu bewerben.

Keinerlei Änderungen soll es bei den Entwicklerstudios geben, die Crytek in Budapest, Istanbul, Kiew und Sofia betreibt.

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