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Cloud-Speicher als Ziel für lokale Kopien

29.07.2014 | 15:34 Uhr |

In vielen Fällen braucht man als privater Computer-Anwender gar kein vollautomatisches Backup mit allen Schikanen. Vielmehr würde es schon genügen, wenn man die aktuelle Arbeit – meist ein oder zwei Dateien – vor dem Zu-Bett-Gehen mit einem Mausklick schnell und zuverlässig sichern könnte.

So geht’s: Wer über einen Microsoft Account verfügt, freut sich über den integrierten Online-Speicherplatz von 15 GB. Bei der Deutschen Telekom gibt es im Mediencenter satte 25 GB, und Dropbox bietet 2 GB zum Nulltarif. Für jeden der Anbieter funktioniert der folgende Tipp, wenn man nur das richtige Verzeichnis als Verknüpfungsziel wählt. Will man schnell mal ein paar Dateien dort abspeichern, kann man dies bequem über den Befehl "Senden an" (Datei > Rechtsklick > Senden an) erledigen, wenn man darin eine Verknüpfung zu seinem OneDrive-Verzeichnis anlegt.

OneDrive eignet sich für kleinere Sicherungen Ihrer Ordner, zum Synchronisieren der Favoriten im Internet Explorer oder zum Teilen diverser Inhalte mit Ihren Freunden und vieles mehr.

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Um den Befehl dem Menü "Senden an" hinzuzufügen, gehen Sie folgendermaßen vor: Nach der Installation finden Sie in der Standardeinstellung den Ordner von Skydrive in Ihrem Benutzerordner (C:\Benutzer\Benutzername). Drücken Sie die Tastenkombination Win+R, geben Sie den Befehl "shell:sendto" ein und bestätigen Sie mit OK.

Dies öffnet nun den Ordner C:\Benutzer\Benutzername\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\SendTo. Führen Sie einen Klick mit der rechten Maustaste an einer freien Stelle aus und wählen Sie im Kontext-Menü „Neu", "Verknüpfung“. Im folgenden Dialog navigieren Sie über „Durchsuchen“ zu Ihrem Benutzerordner und wählen den OneDrive-Ordner aus. Über „Weiter“ geben Sie den gewünschten Namen für die Verknüpfung ein und bestätigen mit „Fertigstellen“.

Von nun an taucht bei einem Rechtsklick auf eine Datei und der Auswahl von „Senden an...“ OneDrive als zusätzlicher Eintrag auf. Sinnvoll ist es übrigens, nicht das Rootverzeichnis von OneDrive anzugeben sondern ein passendes Unterverzeichnis – etwa „Dokumente“, weil sonst der Inhalt von OneDrive schnell unübersichtlich werden kann.

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