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CPU-Auslastung optimal für jedes Tool einstellen

02.10.2014 | 14:31 Uhr |

Verhindern Sie, dass sich Tools gegenseitig ausbremsen, weil sie den Prozessor nicht effektiv auslasten, indem Sie einzelnen Applikationen gezielt CPU-Kerne zuweisen.

Die Windows-Betriebssysteme 7, 8, Vista und XP verteilen laufende Anwendungen automatisch auf alle verfügbaren Prozessorkerne. Sie können aber manuell einzelnen Programmen gezielt CPU-Kerne zuweisen. So verhindern Sie, dass sich Anwendungen gegenseitig ausbremsen. Eine solche Bremswirkung haben etwa Spiele, die nur für einen Prozessorkern ausgelegt sind, aber dank Windows alle Kerne nutzen dürfen. Je weniger Prozessorkerne in Ihrem PC oder Notebook zur Verfügung stehen, desto drastischer kann sich dabei die Windows-Automatik auswirken.

So durchbrechen Sie die häufig ineffektive Windows-Automatik: Rufen Sie durch gleichzeitiges Drücken der Steuerungs-, Umschalt- und Entfernen-Taste den „Task-Manager“ auf. Unter Windows 7 Vista und XP wechseln Sie mit einem Links-Klick auf das Register „Anwendungen“, unter Windows 8 auf das Register „Prozesse“. Dort suchen Sie in der Liste nach dem Programm, dessen CPU-Kerne-Zuweisung Sie manuell anpassen wollen.

Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf dieses Programm und wählen unter Windows 7, Vista und XP „Zu Prozess wechseln“ beziehungsweise unter Windows 8 „Zu Details wechseln“ aus dem Kontextmenü aus. In allen Fällen landen Sie jetzt automatisch beim dazugehörigen Prozess dieser Anwendung. Nach einem Rechts-Klick auf diesen ausgewählten Eintrag in der Liste rufen Sie die Option „Zugehörigkeit festlegen…“ aus. Sie sehen jetzt eine vom Eintrag „<Alle Prozessoren>“ angeführten Liste mit allen vorhandenen Prozessorkernen von „CPU 0“ bis „CPU X“. Windows hat standardmäßig vor alle Einträge der Liste ein Häkchen gesetzt - also alle vorhandenen Prozessorkerne für die Anwendung aktiviert. Nehmen Sie jetzt das Häkchen vor „<Alle Prozessoren>“ weg und deaktivieren so viele Einzelkerne, dass die Anwendung den Prozessor optimal auslastet. Sobald Sie den Prozess beziehungsweise das Programm beenden, geht auch die Zuweisung der einzelnen Prozessorkerne verloren. Sie müssen die Prozessorkerne also bei Bedarf erneut zuweisen.

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