2212994

Neue Speicherkarten: CFast und XQD für 4K­Videos

08.08.2016 | 11:02 Uhr |

CFast und XQD sollen zumindest im Profi-Bereich auf lange Sicht die Compact-Flash und Secure-Digital-Karten ersetzen.

In aktuellen Digitalkameras kommen insbesondere zwei Arten von Speicherkarten zum Einsatz: Secure Digital (SD) in Kompaktkameras sowie spiegellosen Systemkameras und Compact Flash (CF) in High-End-Spiegelreflexmodellen. Allerdings stoßen beide Typen langsam an ihre Grenzen, was die Arbeitsgeschwindigkeit anbelangt. Neue Technologien wie 4K-Videoaufnahme und schnelle Serienbilder sowie die immer anspruchsvollere Datenverarbeitung in den Kameras verlangen nach angemessenen Speichermedien, die dazu in der Lage sind, mit der Leistung der Kameras mitzuhalten.

Im Profi-Bereich gibt es deshalb bereits neue Speichermedien, die die Nachfolge von CF antreten. So hat beispielsweise Speicherprofi Sandisk die CFast-Karte entwickelt, die in der Version 2.0 hohe Datenraten von 600 MB/s (Serial ATA 6.0 GBit/s) liefern soll. Sie verwendet hierzu das SATA-Protokoll – im Gegensatz zum IDE-Protokoll der bisherigen CF-Karten. CFast-Karten ähneln äußerlich den CF-Karten, sind jedoch nicht kompatibel, was die Steckverbindungen in den Slots angeht. Derzeit sind sie mit Kapazitäten bis zu 256 GB erhältlich, Preise starten bei rund 300 Euro für 128 GB. Kameras, die CFast unterstützen, sind etwa die Canon EOS-1D X Mark II sowie die Arri Alexa Mini.

Auch der XQD-Standard versteht sich als Nachfolger der CF-Karte. XQD-Karten benutzen den PCI-Express-Bus zur Datenübertragung und erreichen bis zu 400 MB/s beim Lesen und 350 MB/s beim Schreiben. Die DSLR Nikon D4 und der Sony-Camcorder FDR-AX1 setzen zum Beispiel auf den XQD-Standard.

Das bieten SDXC-Karten für Ihre Kamera

0 Kommentare zu diesem Artikel
2212994