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Schneller surfen mit Google-Technik

22.04.2010 | 11:00 Uhr |

Wenn Sie eine Web-Adresse in den Browser eingeben, liefert ein DNS-Server (Domain Name System) die dazugehörige IP-Adresse. Doch manchmal verzögert sich das Auffinden der IP-Adresse, und der Seitenaufbau im Browser scheint sich ewig hinzuziehen.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Gering

Lösung:

Google will das Surfen schneller und sicherer machen und bietet deshalb öffentlich nutzbare DNS-Server an. Für gewöhnlich nutzen Privatanwender den DNS-Server ihres Internet-Providers. Zu Verzögerungen beim Nachschlagen im Domain Name System kommt es immer dann, wenn der IP-Eintrag sein Ablaufdatum erreicht hat und der Server bei einer übergeordneten Stelle nachfragen muss, ob die Adresse noch stimmt. Unternehmensangaben zufolge wartet Google auf seinen Servern nicht bis zum Ablaufdatum, sondern aktualisiert alle Einträge immer schon automatisch, bevor ein Anwendersystem danach fragt. Zudem will der Suchmaschinenriese verhindern, dass Anwender auf eindeutig gefährliche Websites gelangen, und baut deswegen Schutzfunktionen gegen gefälschte URLs ein.

Googles DNS-Server verwenden: Wer den Google-DNS-Server nutzen möchte, muss dafür die IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 in Windows angeben. In Vista und Windows 7 funktioniert das über „Systemsteuerung, Netzwerk und Internet, Netzwerk- und Freigabecenter“ sowie einen Klick auf die aktuelle Netzwerkverbindung. In XP geht’s über „Systemsteuerung, Netzwerkverbindung“. Dort finden Sie unter „Eigenschaften, Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)“ die Stelle „Folgenden DNS-Server verwenden“. Wenn dort bereits Adressen stehen, sollten Sie sich diese vor der Änderung notieren, um sie gegegebenfalls später wieder einzutragen.

Google liefert eine englischsprachige Anleitung ( Introduction to Google Public DNS ) und verspricht, die Daten nur anonymisiert und zum größten Teil vorübergehend zu speichern.

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