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Windows-Bootmanager bequem konfigurieren

18.07.2014 | 15:31 Uhr |

Wenn Sie mehrere Windows-Versionen auf verschiedenen Festplatten oder Partitionen nutzen möchten, benötigen Sie einen Bootmanager. Er zeigt beim Einschalten des PCs ein Menü, aus dem Sie auswählen, welches Windows-System Sie starten wollen.

Windows verfügt seit XP über einen integrierten Bootmanager. Er wird angezeigt, sofern mehr als eine Windows-Installation auf Ihren Festplatten vorhanden ist. Er lässt sich allerdings mit Bordmitteln nur kompliziert konfigurieren, insbesondere in Windows Vista, 7 und 8. Wesentlich einfacher geht es mit dem kostenlosen Tool Easybcd .

Wenn Sie den Windows-Bootmanager konfigurieren möchten: Über Bordmittel ist es kompli-ziert, mit dem für private Nutzung kostenlosen Easybcd geht es ganz einfach.
Vergrößern Wenn Sie den Windows-Bootmanager konfigurieren möchten: Über Bordmittel ist es kompli-ziert, mit dem für private Nutzung kostenlosen Easybcd geht es ganz einfach.

Beim ersten Start lässt sich die Sprache einfach von „English“ auf „Deutsch“ umstellen – im Nachhinein geht das über „Tools, Select Language“. Als Erstes sollten Sie die bisherigen Einstellungen sichern. Dazu klicken Sie auf „BCD Backup/Reparatur“ und wählen „Sicheres Backup“.

Nun wechseln Sie in den Bereich „Start-Menü bearbeiten“. Hier zeigt das Programm alle bislang vorhandenen Bootmenü-Einträge an. Sie können diese umbenennen, löschen sowie die Reihenfolge ändern. Über die Spalte „Voreinstellung“ definieren Sie, welcher Eintrag im Bootmenü standardmäßig markiert sein soll und nach der weiter unten angegebenen Wartezeit automatisch starten soll. Wenn Sie den Countdown und automatischen Start lieber deaktivieren möchten, aktivieren Sie „Warte auf Nutzerauswahl“.

Über den Button „Neuen Eintrag hinzufügen“ erweitern Sie das Bootmenü. So können Sie etwa einen Eintrag für eine zusätzliche Windows- oder Linux-Installation anlegen, sofern dies bei der Installation nicht automatisch passiert ist. Easybcd bietet einige Spezialfunktionen. So lassen sich dem Bootmenü auch virtuelle Festplatten im VHD- und WIM-Format und CD-Abbilder im ISO-Format hinzufügen – etwa ein Windows-PE-System oder eine Linux-Live-CD.

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