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So richten Sie sich einen virtuellen PC ein

14.10.2010 | 11:01 Uhr |

Ein virtueller PC hält Ihnen Malware effektiver vom Leib als die meisten Virenscanner. Wir zeigen Ihnen wie Sie sich fast unverwundbar gegen Internetgefahren machen.

Virtuelle PCs sind sogenannte „Zweitsysteme“, die sich wie ein Schutzschild zwischen Ihren Rechner und jeglichen Internetgefahren stellen. Durch das Verwenden eines solchen virtuellen PCs können sich Malware und Viren immer nur im virtuellen System festsetzen, niemals aber im richtigen System. Beim Abschalten des virtuellen PCs werden anschließend alle Infektionen gelöscht, sodass der PC bei erneuter Benutzung wieder blitzblank und virenfrei ist. So richten Sie sich einen virtuellen PC ein:
 
VPC herunterladen: Ein empfehlenswerter VPC ist Ubuntu 9.1 VMWare . Integriert ist der Browser Firefox, mit dem Sie wie unter Windows gewohnt surfen.
Um den VPC zu starten, entpacken Sie das Archiv in ein beliebiges Verzeichnis. Starten Sie VM-Ware Player, und wählen Sie „Open a Virtual Machine“ und danach die Datei Ubuntu.vmx aus diesem Verzeichnis. Mit „Play Virtual Machine“ geht’s los. Falls mal ein Einloggen in Ubuntu fällig wird, geht das mit dem Anmeldenamen und dem Passwort „user“.
 
Weitere VPCs im Netz: Im Internet gibt es hunderte fertiger virtueller PCs für VMWare, mit denen Sie sofort loslegen können. In der Regel sind das Linux-Versionen, die bereits speziell an VM-Ware angepasst wurden. Sie stehen unter www.vmware.com/appliances gratis zum Download bereit.
Entpacken Sie das Archiv, und starten Sie den virtuellen PC über die Datei mit der Endung VMX oder über den VM-Ware Player und „Open a Virtual Machine, Play Virtual Machine“. In der Regel müssen Sie sich mit User-Name und Passwort anmelden. Welche das sind, verrät meist eine mitgelieferte Textdatei.
 
VPC selbst erstellen und installieren: Sie können auch selbst ein System auf Ihrem virtuellen PC erzeugen. Das geht mit Windows oder mit Linux. Für Windows benötigen Sie aber einen Lizenz-Key.
Starten Sie VM-Ware Player, und wählen Sie „Create a New Virtual Machine“. Ein Assistent begleitet Sie bei den nächsten Schritten. Wenn Sie gleich am Anfang das Installationsmedium bestimmen, in dem Sie etwa die Windows-DVD schon ins Laufwerk legen oder die ISO-Datei einer Linux-Distribution auswählen, dann bietet Ihnen VM-Ware Player meist eine automatische Installation an. Sie müssen dann nur noch definieren, wie groß die virtuelle Festplatte maximal werden soll und wo der VPC gespeichert wird. Tragen Sie gegebenenfalls noch einen Lizenz-Key ein. Alles Weitere geht automatisch

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