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Bios-Setup per Passwort schützen

13.08.2015 | 15:31 Uhr |

Verhindern Sie, dass jemand per Boot-DVD auf Ihren Rechner zugreift - mit sicherer Boot-Reihenfolge und Bios-Passwort.

Sie glauben, Ihr PC oder Notebook ist durch ein Anmeldepasswort ausreichend geschützt – von wegen! Mit einer bootbaren DVD wie einem Windows-Installationsdatenträger oder einem USB-Stick mit einer Linux-Distribution verschaffen sich potenzielle Datendiebe ruckzuck Zugriff auf Ihre Festplatte. Um das zu verhindern, müssen Sie zunächst das Booten von DVD und USB-Stick unterbinden - und dann das Rechner-Bios über ein Passwort schützen. Andernfalls könnten die Datenspione einfach die Boot-Einstellungen im Bios zu ihren Gunsten manipulieren. Und so gehen Sie vor:

Schritt 1: Drücken Sie gleich zu Beginn des Boot-Vorgangs die Entf-Taste (englisch: „Del“) oder die Taste F2, um ins Bios-Setup zu gelangen. Suchen Sie im Bios die „Boot“-Einstellungen. Sie finden sie entweder in einem eigenständigen „Boot“-Menü oder unter „Advanced (Bios Features)“. Im Zweifelsfall schauen Sie ins Handbuch. Über Untermenüs wie „(Hard Disk) Boot Priority“ legen Sie die Reihenfolge der Boot-Datenträger fest. An erster Stelle („First Boot Device“) sollte der Datenträger mit dem Betriebssystem stehen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, erlauben Sie sonst keine weiteren Datenträger. Die Einstellung für das „Second Boot Device“ und alle weiteren erlaubten Boot-Möglichkeiten muss dann „Disabled“ oder „None“ lauten.

Schritt 2: Die Einstellung für das Bios-Passwort finden Sie häufig als eigenständiges Menü unter dem Namen „Set (User/Supervisor) Password“ oder im „Security“-Menü. Die Abfrage des Supervisor-Passworts erfolgt nur, wenn jemand das Bios-Setup aufrufen will. So vermeiden Sie manipulative Änderungen durch die Datendiebe. Zusätzlich können Sie ein Nutzer-Passwort festlegen, das der Rechner sofort nach dem Einschalten des Systems abfragt. Prüfen Sie abschließend, ob im Advanced-Menü die Option „Password Check“ überhaupt aktiviert ist und ob Sie die Einstellungen dort noch variieren können - beispielsweise mit den Optionen „Setup“ und „System“.

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