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So funktioniert der Bildstabilisator Ihrer Kamera

28.07.2015 | 14:31 Uhr |

Der Bildstabilisator der Olympus OM-D E-M5 Mark II gleicht Verwackler auf fünf Achsen aus, was bis zu fünf Belichtungszeitstufen ausmacht.

In aktuellen Digitalkameras – egal, ob mit Wechselobjektiv oder fest montiertem Objektiv - kommt meist eine von drei Arten der Bildstabilisierung zum Einsatz:

Mechanisch: Beim mechanischen Verfahren gleicht der beweglich gelagerte Bildsensor Verwacklungen aus. Bei Wechselobjektivkameras hat dies den Vorteil, dass der Stabilisator jederzeit zugeschaltet werden kann, also immer einsatzbereit ist.

Optisch: Die optische Stabilisierung verwendet dagegen ein bewegliches Linsensystem im Objektiv. Bei Wechselobjektiven müssen Sie also darauf achten, dass die Linse entsprechend ausgerüstet ist. Meist finden sich in der Produktbezeichnung Namenszusätze wie „VR“, „IS“ oder „OIS“, die darauf hindeuten. Qualitativ ist die optische Stabilisierung ähnlich wie die mechanische – vorausgesetzt, die beweglichen Teile sind korrekt in das Objektiv integriert.

Elektronisch: Die elektronische ist zugleich die qualitativ schlechteste Art der Bildstabilisierung, denn hier erhöht die Kamera lediglich die Lichtempfindlichkeit bei der Aufnahme, was zu Bildrauschen führen kann.

Ziel einer jeden Technik ist es, kürzere Belichtungszeiten zu ermöglichen, die wiederum das Unschärferisiko verringern. Einen besonders gelungenen Bildstabilisator setzt beispielsweise die Olympus OM-D E-M5 Mark II ein. Die Technik lässt sich auch im Videomodus einsetzen und gleicht bis zu fünf Belichtungszeitstufen aus.

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