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Benutzern das Formatieren von USB-Laufwerken erlauben

24.10.2008 | 11:00 Uhr |

Standardmäßig dürfen nur Benutzer mit Admin-Rechten Wechseldatenträger, zum Beispiel USB-Sticks, formatieren. Sie können diese Einschränkung jedoch über einen Registry-Eingriff ganz einfach lockern, damit jeder mit seinem eigenen Stick machen kann, was er will.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Gering

Lösung:

Starten Sie dazu Regedit aus einem Konto mit Admin-Rechten, und öffnen Sie den Schlüssel „Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\Windows NT\Current-Version\Winlogon“. Legen Sie hier, falls noch nicht vorhanden, eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „allocatedasd“ an (Allocate Direct Access Storage Device). Wenn Sie ihr den Wert „2“ geben, dann dürfen Administratoren, Hauptbenutzer und eingeschränkte Benutzer formatieren. Der Wert „1“ schließt die eingeschränkten Benutzer aus, und mit dem Wert „0“ dürfen auch die Hauptbenutzer nicht mehr formatieren. Nach einem Neustart des Systems greifen die Änderungen.

Unter Windows 2000 und XP Pro können Sie dasselbe Ergebnis auch einfacher über eine Gruppenrichtlinie erreichen. Gehen Sie dazu auf „Start, Ausführen“, und geben Sie in das Fenster den Befehl „Gpedit.msc“ ein. Ist der Editor für Gruppenrichtlinien gestartet, wählen Sie „Computerkonfiguration, Windows-Einstellungen, Sicherheitseinstellungen, Lokale Richtlinien, Sicherheitsoptionen“. In der Liste der Richtlinien auf der rechten Fensterseite doppelklicken Sie auf „Geräte: Formatieren und Auswerfen von Wechselmedien zulassen“ und wählen in der Drop-down- Liste die Option „Administratoren und interaktive Benutzer“, um allen das Formatieren zu erlauben.

Übrigens: Wie Sie den praktischen Editor für Gruppenrichtlinien auch unter XP Home einbinden können, haben wir bereits gestern in unserem Tipp verraten.

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