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Belarc Advisor - Das Heimnetz überprüfen

18.02.2014 | 15:34 Uhr |

Im Heimnetzwerk, in dem auch Kinder zugange sind, macht es Sinn, die Sicherheit der Online-Zugänge regelmäßig zu prüfen. Das kleine Tool Belarc Advisor liefert die passenden Infos.

Dieses Programm brauchen Sie: Belarc Advisor, gratis, für Windows XP, Vista, 7 und 8 und andere.

Insbesondere in Familien widersprechen sich die Interessen der Netzwerk-Teilnehmer erheblich: Während die Eltern meist auf Absicherung zwecks Online-Banking und Jugendschutz Wert legen, wünschen sich die Kinder mehr Freiheiten, bessere Ping-Zeiten und weniger Sicherheit.

Aber natürlich gilt in Familien wie im realen Leben: Wer zahlt, schafft an. Und deshalb können Eltern bestimmen, wie das Internet und das damit verknüpfte Heimnetzwerk genutzt werden. Dazu gehört vor allem die Durchsetzung der Bedingungen für den Zugang zum Internet. Wer sichergehen will, lässt sich in regelmäßigen Abständen ein Sicherheitsprotokoll schicken. Die Ansage, dass man jedem den Internet-Zugang sperrt, der seine Maschine nicht aktuell hält oder der dieses Protokoll vergisst, wirkt in den meisten Fällen Wunder.

PC-WELT Browser-Check testet Ihren Browser auf Sicherheitslücken

So geht’s: Installieren Sie den Belarc Advisor nach Anweisung – viel Platz benötigt er nicht. Aber dafür sollten Sie beim Start die Abfrage bejahen, dass das Programm täglich nach Updates suchen soll: Nur so ist sichergestellt, dass es auch tatsächlich alle bekannten Schwachstellen eines Betriebssystems erkennt.

Nach der Installation der Updates startet das Programm ein weiteres Mal und scannt die Maschine. Das dauert – je nach Rechenleistung – zwischen 25 Sekunden und 1,5 Minuten. Zum Abschluss ruft das Programm die Ergebnisse als HTML-Seite im Standard-Browser auf. Wenn vor allem in der obersten drei Kästchen rote Einträge auftauchen, ist ein Eingreifen ratsam. Klicken Sie auf den jeweiligen Eintrag, um auf der Webseite dorthin zu springen, wo Details zu den gefundenen Auffälligkeiten aufgelistet sind. Fehlende Patches sind recht einfach nachgerüstet, ebenso eine inaktuelle Antiviren-Definitionsdatei.

Zusätzlich zu den Sicherheitsalarmen erfahren Sie auf der Webseite auch Details zu Ihrer Maschine (Motherboard, RAM- und Festplatten-Ausstattung, Grafikkarte und die jeweiligen Treiber). Außerdem durchsucht das Programm das Netzwerk und führt alle gefundenen Windows-kompatiblen Server auf. Diese Informationen genügen, um festzustellen, dass man eine „falsche“ Ergebnis-Datei bekommen hat – und sperrt dem Falschsender dann den Internetzugang.

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