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Bei URL-Problemen: DNS-Server anpassen

20.02.2014 | 15:34 Uhr |

Eine vermeintlich gültige Web-Adresse führt nach Aufruf doch ins Leere – das liegt am DNS-Server, der dem anfragenden PC eine Werbeseite übermittelt. Tragen Sie sich für Ihre Netzwerkverbindung freie DNS-Server ein, die keine Fehlermeldungen übermitteln. Wir erklären Ihnen, wie das geht.

Die Unsitte, statt der  kryptischen, aber technisch korrekten Antwort eines DNS-Servers „Diese Adresse gibt es nicht“ übermitteln viele DNS-Server dem anfragenden PC eine Werbeseite, dass man diese Domain kaufen könne. Ärgerlich ist das, weil skript-gesteuerte Abrufe nicht mit einer Fehlermeldung abbrechen, sondern die Adresse als gültig betrachten: Bookmark-Checker laufen deshalb beispielsweise ins Leere.

Doch es gibt genug DNS-Server, die keine gefälschten Fehlermeldungen übermitteln, sondern sich korrekt verhalten – man muss nur den PC so konfigurieren, dass man diese freien DNS-Server auch benutzt.

So geht’s: Sie öffnen die Systemsteuerung, und dort das Netzwerk- und Freigabecenter, und hier klicken Sie auf „Adaptereinstellungen ändern“. Anschließend gelangen Sie mit einem Rechtsklick auf Ihre Netzwerkverbindung in die Einstellungen. Gehen Sie auf „Eigenschaften“ und klicken Sie dort zuerst „Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)“ und dann „Eigenschaften“ an. In aller Regel sind „IP-Adresse automatisch beziehen“ und „DNS-Serveradresse automatisch beziehen“ aktiviert. Den zweiten Eintrag ändert man, indem man „Folgende DNS-Serveradressen verwenden“ aktiviert.

In die beiden Felder unten tragen Sie hernach zwei DNS-Server Ihrer Wahl ein. Listen zu frei verfügbaren DNS-Servern pflegen beispielsweise der Chaos Computer Club und das Opennic-Projekt . Jetzt müssen Sie sich nur noch zwei der Server aussuchen, die möglichst in Deutschland stehen sollten: Je näher der DNS-Server am eigenen Standort liegt, desto schneller antwortet er in aller Regel.

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