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Bei PnP eingreifen

Eigentlich sollte bei der Zuteilung von IRQs für PCI-Karten das System automatisch darauf achten, dass die (neue) Karte keinen bereits belegten IRQ verwendet. Dies funktioniert jedoch nicht immer. Abhilfe schafft das Umstecken von Karten oder die Reservierung von IRQs.

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Eigentlich sollte bei der Zuteilung von IRQs für PCI-Karten das System automatisch darauf achten, dass die (neue) Karte keinen bereits belegten IRQ verwendet. Dies funktioniert jedoch nicht immer. Abhilfe schafft das Umstecken von Karten oder die Reservierung von IRQs.

Die Adressen von PCI-Karten lassen sich nur dadurch verändern, dass Sie sie in einen anderen Steckplatz einbauen. Trotzdem bleibt die Vergabe ein Glücksspiel.

In einem AGP-System kann es vorkommen, dass die Karte im ersten freien PCI-Steckplatz denselben Interrupt belegt wie die AGP-Grafikkarte.

Obwohl Interrupt-Sharing bei schnellen PCs funktionieren sollte, kann es den Start mancher DOS-Programme verhindern, die auf beide Karten zugreifen. Hier hilft nur, die Karte in den nächs-ten freien Steckplatz zu geben.

Ein typischer Problemfall: Eine Soundkarte belegt Interrupt 9, der zugleich für das Advanced Power Management reserviert ist. Beim einen PC fährt Windows in dieser Konstellation nicht korrekt herunter, beim anderen funktioniert die Soundkarte nicht.

Dieses Problem beheben Sie, indem Sie im Geräte-Manager auf "Computer" klicken und dessen "Eigenschaften" aufrufen. Unter "Ressourcen reservieren" tragen Sie den Interrupt 9 ein. Somit steht Interrupt 9 dem Advanced Power Management zur Verfügung.

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