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Automatisches Löschen der Wiederherstellungspunkte verhindern

18.06.2013 | 11:23 Uhr |

Die Systemwiederherstellung bietet die Möglichkeit, den Rechner in einen früheren Zustand zurückzusetzen. Unter Windows 7 zeigt sich bei dem Microsoft-eigenen Programm allerdings mitunter ein Problem: Die Wiederherstellungspunkte werden zwar formal erstellt, fehlen später aber trotzdem in der Liste.

Folglich lässt sich auch kein früherer Zustand auswählen. Das Problem wird durch eine stark fragmentierte Auslagerungsdatei verursacht. Diese sorgt dafür, dass Windows dann nach jedem Neustart sämtliche Systemwiederherstellungspunkte löscht .

So lösen Sie das Problem: Klicken Sie per rechter Maustaste auf das Arbeitsplatzsymbol und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag „Eigenschaften“. Über die Funktion „Erweiterte Systemeinstellungen“ folgen Sie auf der Registerkarte „Erweitert“ unter dem Punkt „Leistung“ den „Einstellungen“. Wechseln Sie erneut auf die Registerkarte „Erweitert“ und drücken Sie dann unten beim virtuellen Arbeitsspeicher auf „Ändern“. Hier wählen Sie „Keine Auslagerungsdatei“ und bestätigen dies sowohl mit Mausklicks auf „Festlegen ➞ Ja“ als auch dreimal auf „OK“.

Ein paar Einstellungen sind nötig, damit die Systemwiederherstellung von Windows 7 wieder richtig funktioniert und die erzeugten Wiederherstellungspunkte auch tatsächlich zur Verfügung stehen.
Vergrößern Ein paar Einstellungen sind nötig, damit die Systemwiederherstellung von Windows 7 wieder richtig funktioniert und die erzeugten Wiederherstellungspunkte auch tatsächlich zur Verfügung stehen.

Booten Sie Ihren PC neu und löschen Sie die Auslagerungsdatei (c:\pagefile.sys). Je nach Einstellung im Windows-Explorer sehen Sie diese nicht gleich. In diesem Fall aktivieren Sie nach dem Drücken der ALT-Taste die (frühere) Menüleiste, klicken danach auf „Extras ➞ Ordneroptionen ➞ Ansicht“ und deaktivieren den Eintrag „Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)“. Aktivieren Sie dagegen die Option „Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen“. Im Anschluss daran defragmentieren Sie die Windows-Partition, indem Sie im Ausführen-Feld von Windows den Befehl defrag /h c: eintippen. Der Vorgang dauert eine Weile. Ist die Defragmentierung abgeschlossen, aktivieren Sie die Auslagerungsdatei wieder – analog dazu, wie beim Abschalten beschrieben.

Windows 7 zurücksetzen - so geht's

Nun sollte die Systemwiederherstellung laufen, ohne dass die zuvor angelegten Wiederherstellungspunkte beim Booten gelöscht werden und nicht mehr zur Verfügung stehen.

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