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Arbeitsspeicher wird nicht erkannt - Was nun?

28.02.2014 | 15:34 Uhr |

Sie haben den Arbeitsspeicher Ihres PCs erweitert und die Kapazität gleich verdoppelt. Allerdings nutzt Windows nach dem RAM-Upgrade nur einen Teil des installierten Arbeitsspeichers.

Es ist nicht schwer, den Arbeitsspeicher Ihres Rechners aufzurüsten. Selbst bei den meisten Notebooks ist dies problemlos möglich. Wichtig ist vor allem, dass Sie kompatible Speicherriegel einsetzen. Informieren Sie sich also vorab auf der Website des PC- oder Notebook-Herstellers, welche Module Sie verwenden können. Wichtig sind hier neben dem Modul-Hersteller der Speichertyp (DDR, DDR2, DDR3) und die Arbeitsfrequenz. Wie viel Arbeitsspeicher Sie maximal nachrüsten, bestimmen der Hauptplatinen-Chipsatz, die Anzahl der freien/verfügbaren RAM-Steckplätze und das Betriebssystem. Wenn Sie unter Windows mehr als 4 GB Arbeitsspeicher nutzen wollen, müssen Sie eine 64-Bit-Version von Windows verwenden.

Auch wenn alle diese Faktoren das gewünschte Speicher-Upgrade erlauben, beispielsweise von 4 auf 8 GB, kann es trotzdem vorkommen, das Windows nicht die komplette Speicherkapazität erkennt. Prüfen Sie zunächst einmal via „Systemsteuerung, System und Sicherheit, System, Arbeitsspeicher und Prozessorgeschwindigkeit anzeigen“, ob in der Zeile „Installierter Arbeitsspeicher“ die volle Kapazität - in unserem Beispiel „8,00 GB“ – aufgelistet ist. Steht hier „4,00 GB (3,25 GB verwendbar)“, nutzt der Rechner nicht die volle Kapazität, im Beispiel also nicht einmal die Hälfte.
Nicht verwendeten Arbeitsspeicher aktivieren: Oft liegt das Problem darin begründet, dass der eingebaute Speicher nicht in allen Parametern korrekt vom PC erkannt wurde. Dann hilft es bisweilen, die Speichermodule in den Speicherbänken zu tauschen oder sie schrittweise in Betrieb zunehmen. Dazu fahren Sie den PC wieder herunter, schalten ihn aus und entnehmen sämtliche Module bis auf einen einzigen Speicherriegel. Schalten Sie den PC wieder ein, starten Sie Windows, und kontrollieren Sie wie beschrieben die Speicherkapazität in der Systemsteuerung. Hier muss nun die Kapazität des eingebauten Speicherriegels erscheinen, etwa „Installierter Arbeitsspeicher(RAM): 2,00 GB“. Wenn diese Angabe stimmt, fahren Sie den PC wieder herunter, tauschen das Speichermodul aus und kontrollieren auch dieses wie beschrieben. Nachdem Sie sämtliche Module auf diese Weise getestet haben, setzen Sie sukzessive ein Modul nach dem anderen ein, starten nach jedem den PC und überprüfen in Windows, ob sich die Kapazität des Arbeitsspeichers entsprechend erhöht.

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