RAM testen
Arbeitsspeicher auf Herz und Nieren prüfen
Wenn das Bootmenü von Memtest86 erscheint, drücken Sie erst die Taste 1 und anschließend die Enter-Taste. Dadurch wird die neueste Version 4 des Tests geladen.
Speicher testen: Der Test beginnt danach automatisch. Standardmäßig werden alle zwölf verfügbaren Testverfahren nacheinander abgearbeitet. Die Tests 0 bis 2 prüfen zunächst, ob alle Speicherbereiche korrekt adressiert werden können. In den folgenden Tests 3 bis 9 wird auf unterschiedliche Weisen geprüft, ob der Inhalt bestimmter Speicherzellen sich fälschlicherweise verändert, wenn der Wert einer benachbarten Zelle angepasst wird.
Bei dieser Testreihe können aufgrund der automatischen Pufferung von Werten Fehler unbemerkt bleiben. Deshalb schreibt und liest Test 10 den gesamten Speicher in drei einzelnen Prozessen. Der letzte Test 11 prüft, ob die Werte im Speicher auch über einen Zeitraum von fünf Minuten erhalten bleiben.
Wenn alle Tests ohne Fehler durchgelaufen sind, drücken Sie die Esc-Taste, entfernen die CD aus dem Laufwerk und starten den PC neu.
Fehlerhaften Speicherriegel finden: Wenn Memtest86 Fehler gefunden hat, helfen Tricks, das ursächlichen Speichermodul zu finden. Dazu schalten Sie den PC aus, bauen – falls möglich – einen der Riegel aus und führen die Tests erneut durch. Sollte kein Fehler mehr auftreten, haben Sie den Übeltäter gefunden. Falls der Ausbau keine Option ist und Ihr PC drei oder mehr Speicherriegel hat, vertauschen Sie zwei davon und lassen die Tests dann erneut durchlaufen.
Wenn die Speicheradresse des Fehlers sich verändert hat, wissen Sie, dass einer der bewegten Bausteine defekt ist. Durch weitere Tauschaktionen können Sie den Verursacher eindeutig dingfest machen.
Danach hilft nur noch der Austausch des defekten Speichers. Neue Speicherriegel kaufen Sie am besten paarweise. Denn diese passen immer zusammen und bereiten weniger Probleme als einzelne Riegel.
Memtest86+ führt einen sehr genauen Speichertest durch und läuft unabhängig vom Betriebssystem. Diese Version lässt sich auf eine CD brennen. Von dieser booten Sie anschließend Ihren Rechner - Memtest86+ startet dann automatisch.
Das kostenlose Tuning-Tool Soluto durchleuchtet den Bootvorgang Ihres PCs und ermöglicht eine kontrollierte Bereinigung des Windows-Autostarts.
Die Freeware SpeedFan liest die Spannungs- und Drehzahlwerte Ihres CPU-Lüfters. Drei Temperaturwerte (CPU, Mainboard, Netzteil) können mit SpeedFan ebenfalls ausgelesen werden.
Fresh Diagnose untersucht die Hard- und Software Ihres Computers und prüft die Leistungsfähigkeit der einzelnen Komponenten.
Der Drive Monitor von Acronis überwacht Festplattenlaufwerke auf physikalische und logische Fehler und soll drohende Schäden frühzeitig erkennen.
Die Freeware SIW analysiert den Rechner und zeigt die wichtigsten Daten zu Hardware, installierter Software und Windows an.
Driver View zeigt eine Liste aller auf Ihrem System installierten Gerätetreiber in alphabetischer Reihenfolge an.
Wenn Sie wissen wollen, was in Ihrem Rechner steckt, gibt Ihnen das kostenlose Tool SiSoftware Sandra Lite genaue Auskünfte über das System selber und auch über Peripheriegeräte und alle Verbindungen.
Wenn Sie wissen möchten, was in Ihrem Netzwerk geschieht, dann hilft Ihnen NetWorx. Das kompakte Tool sammelt alle Informationen und zeigt sie an.
Speccy ist ein kleines Tool, das alle System-Infos Ihres Rechners ermittelt und übersichtlich anzeigt.
Das kostenlose Programm CurrPorts untersucht Ihre Netzwerkverbindung und zeigt Ihnen alle geöffneten Ports an, so dass Sie die Programme identifizieren können, die diese Ports verwenden und gegebenenfalls diese Programme stoppen und die Ports schließen.
Mit dem Gratis-Tool GPU-Z erhalten Sie genaue Informationen zu Ihrer Grafikkarte oder Ihrem Grafikchip und deren Funktion, sowie deren Treiber.
Hwinfo64 ist ein kostenloses Programm zur Erkennung und Diagnose von Hardwarekomponenten und gibt Ihnen umfassend und übersichtlich Auskunft über alle Komponenten Ihres Rechners.
Argus Monitor ist ein Überwachungstool, das die Temperatur von CPU, Grafikkarte und Co. im Auge behält und sogar vor Festplattenausfällen warnen kann.
Die Freeware CPU-Z durchleuchtet Ihre CPU und verrät Ihnen nicht nur die Bezeichnung, sondern auch wesentliche Informationen wie Code Name, Taktrate, Stepping und Revision.
Bei TFT-Monitoren steuern einige Millionen von Transistoren die einzelnen Bildpunkte des Displays an. Da kann schon mal einer Schaden nehmen.
Das Tool CrystalDiskInfo zeigt alle wichtigen technischen Daten wie etwa die Temperatur der Festplatte und signalisiert den Gesundheitszustand durch Ampelfarben.
Mit dem gratis System-Tool Core Temp überprüfen Sie die Temperatur Ihres Systems und bleiben jederzeit vor Hitzeeinbrüchen Ihres Rechners gewarnt.







